— 30 —
Herzogs von Niederlothringen, übergeben. Er bekleidete,wie die Leininger im Worms- und Nahegau, das Amt eineseomes (Gaugrafen oder Gauricbters) im Moselgau, wie auseiner Schenkung, die Kaiser Heinrich IV., sein Verwandter,ihm 1080 machte, hervorgeht. 1 )
Sigebert hatte zwei Söhne, davon einer Bischof von Wormswurde, Siegebert II. aber ihm gegen 1085 in den Gütern undWürden folgte; der Graf Sigebert hatte vier Söhne: Adal-bert, Canzler Kaiser Heinrichs V. und Erzbischof von Mainz(der in dem Investiturstreit eine wichtige Rolle spielte); sodannBruno, Bischof von Speyer; Siegebert, der das Haus Werdenin Unterwalstadt gründete, und Friedrich, der das HausSaarbrücken fortsetzte.
Friedrich, Graf zu Saar brück, (1080 bis 1135) hatteseinerseits mehrere Söhne, deren ältester, wie sein Oheim,Erzbischof von Mainz und Erzkanzler des Reichs wurde,während der jüngste, Simon II., seinem Vater folgte (1120bis 1160). Er ist der Vater des Gemahls der Erbin von Lei-ningen, und der älteste Sohn, Simon III., aus dieser Ehe wurdesein Nachfolger in der Grafschaft Saarbrück, nach dem Rechteder Erstgeburt, während der jüngere Sohn, als Friedrich II.,das Erbe seiner Mutter antrat und, da das Haus Leiningen imMannesstamme erloschen war, der Gründer des noch jetztblühenden
Hauses Leiningen
aus Saarbrüekischem Stamme
wurde.
Die Stammtafel würde sich demnach folgendermassenstellen 2 j
') S. Ausführliches b. Kremer a. a. O.
-) Beläge dafür giebt Kremer in seiner Geschichte d. Ardennengeschleehts.
fe 4*4*4 . r* tillapf flffi i ■% » ' A