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Einhundert Jahre des Geschäftshauses Ernst Siegfried Mittler und Sohn : Königliche Hofbuchhandlung und Hofbuchdruckerei in Berlin ; ein Zeitbild ; als Handschrift für Freunde
Entstehung
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Berlagsübersicht 1828 bis t818: Eisenbahnkunde.

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preußischen Staate; daran schlössen sich 1848 dreizehn Jahrgänge der „Mit-theilungen des statistischen Biircans in Berlin".

Einen besonders gepflegten Zweig des Verlages bildete von früher her dieVerkehrslittcratur. Schon 1817 hatte der Hof-Postamts-Sekrctär Matthiaseine „Darstellung des preußischen Postwescns" herausgegeben; ein „NeuesBerlinisches Handbüchlein" desselben Verfassers stellte 1821 die Postkurse undPosttaxen zusammen. Jetzt gab (1843) Freiherr v. Reden, einer der ersten,das Eisenbahnwesen fordernden Schriftsteller, der 1837 aus dem Staatsdienstgeschieden und 1841 Direktor der Bcrlin-Stettincr Eisenbahn geworden war,sein umfassendes Werk: „Die Eisenbahnen Deutschlands" bei Mittler heraus;Dasselbe war König Friedrich Wilhelm IV. zugeeignet, „dessen landesvätcr-liche Fürsorge sich vorzugsweise auch auf den jüngsten Haupthebel des geistigenund materiellen Verkehrs, auf die Eisenbahnen, erstreckt"; „deren besitzt derPreußische Staat bereits mehr als irgend ein Staat des Europäischen Fest-landes, denn auf eilf Bahnen sind 129 Meilen theils fahrbar, theils der Voll-endung nahe". Werke über die Eisenbahnen Frankreichs und Nußlands schlössensich an. In so früher Zeit faßte Reden auch schon den trefflichen Plan,ein „Eisenbahn-Jahrbuch für Bahnbeamte und Staatsbehörden" (1845) ein-zubürgern. Welche gewaltige Entwickelung würde es bei wohlverdientem Be-stände zu verzeichnen gehabt haben!

Mittler bereute und berichtigte gleichsam durch die Herausgabe dieserWerke die Ansicht eines sehr absonderlichen, früher (1836) von ihm heraus-gegebenen Werkchens „über die militärische Benutzung der Eisenbahnen". Als„das vielleicht nicht zu erreichende Maximum einer Eisenbahntransportleistung"hatte der Verfasser (Kapitän Fischer) in demselben berechnet, daß 8 Tage und16 Stunden erforderlich sein würden, um 8 Bataillone 48 Meilen weit zubefördern; dabei allerdings voraussetzend, daß „eine Lokomotive, nach einemWege von 1'/s Stunden, 2 bis 3 Stunden ruhen muß, um sie einigermaßenabkühlen zu lassen, sie zu speisen und zur Vermeidung von Unglücksfällen genauzu revidiren" (S. 17). Auf gewisse größere Entfernungen müßten daher dieTruppen auf Reisemärschcn ihr Ziel 9 Tage früher als durch die Lokomotiveerreichen. „Eisenbahnen mit Lokomotiven werden sich in Deutschland, wenn