Dieterici trügt seinem Schwiegersohne Mittler das Geschüft an.
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theil, wie er gerade Männer mitthcilsamcn, frohsinnigen und vertrauens-vollen Temperaments in späteren Lebensjahren oft bedroht. Sie erwartendas Gedeihen und Gelingen ihres Werkes als ein unausbleibliches Ziel, alseinen ihrem redlichen und freudigen Streben zukommenden Lohn und verab-säumen darüber die geschickte und planmäßige, sicher dahin leitende Arbeit.Drängt sich solchen Charakteren später die Wahrnehmung auf, wie unzulänglichdoch das Erreichte ist, und glauben sie beim Rückblick auf ihr Leben zugewahren, daß ihnen ihre Offenherzigkeit und ihre Lust, Andere zu erfreuen,nicht mit gleicher Gesinnung gedankt sei, so verlieren sie jählings den Haltund Schwerpunkt ihrer Lebensstellung.
Alle Berechnungen, die Dieterici anstellte, führten ihn zu dein Ergebniß,daß er in kurzer Zeit verloren sein müsse. Seine Leute sahen wohl alle,daß er „unzufrieden und fortwährend verstimmt, unmuthig, ja fast lcbcns-überdrüssig sei".
Vollends der Tod seiner geliebten Frau, die am l. Februar 1828 im62. Lebensjahre gestorben, reifte seinen Entschluß. Er selbst hatte die Siebzigererreicht. Und vor Allem: derjenige, in dessen Hände er sein Werk zuversichtlichlegen durfte, war längst gefunden, sein eigener Schwiegersohn Mittler.