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Geschichte der Familien Mylius : Genealog. - biogr. Familienchronik der Mylius aller Zeiten u. Länder
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dessen erster Prediger er weit und breit die zerstreuten Evangelischensammelte. Er starb in Podrosche 1711. Sein Bild in l.ebcnsgrösse hängtnoch heute (1895) in der Kirche zu Podrosche und trägt den "Wahlspruch:»Mi Trinus Asyluin« (durch Buchstabenversetzung aus Martinus Myliuserhalten). Dieser Wahlspruch findet sich auch schon mehrfach für seinenGrossvater, den Rektor Martin Mylius, angegeben. Seine Frau wai Doro-thea Marie Schettler und von seinen Kindern sind zu nennen:

1) Gottfried Martin, geb. den 24. Juli 1668 in Podrosche, stu-dirte in Görlitz und Leipzig, wurde Magister und 1701 Hülfsprediger sei-nes Vaters, dem er 1711 als Pfarrer in Podrosche folgte. Er starb dortden 14. März 1739.

2) Christian Martin, den 16. Juli 1694 an der Universität Frank-furt a. 0. immatrikulirt.

3) Michael Martin, geb. den 5. September 1690 in Podrosche,studirte in Wittenberg und Leipzig, wurde 1722 Subrektor, 1726 Conrek-tor und 1729 Prorektor am Gymnasium in Görlitz. Er starb daselbst derr27. März 1744. Seine Frau Christine Sophie, geb. Kubitsch, starb74 Jahre alt den 24. December 1760 in Leipzig (Peterstrasse).

Michael Martin gab verschiedene Geschichtswerke heraus, so u. A:

»Brevis Historiae universalis conspectus. Görlitz 1731, 1737, 1738.3 Tille. 11 Bogen».

David Müller oder Mylius, Magister, aus Zwickau, war 1578 bis1594 Pastor in Niebra und von 1594 bis zu seinem Tode den 2. September1602 Diakonus an der Marienkirche in Zwickau. Um das Jahr 1580 unter-schrieb er als Mylius die Concordienformel. Am 12. Februar 1584 stander zusammen mit Susanna, Tochter des Pfarrers in Thurm Caspar Mül-ler, als Müller Pathe bei dem Sohn David eines Caspar Friedrichin Crimmitschau (die Frau des Caspar Müller war eine geborene Fri e-drich). Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass dieser David Mylius zuCaspar Müller (s. S. 115) in verwandschaftlicher Beziehung stand, alsozu den Mylius aus Schleiz, Abschnitt V gehört.

Jakohus Mylius aus Gnoien, wurde im September 1573 an derUniversität Bostock immatrikulirt.

Valentin Mylius »Annaevillanus« wurde 1574 an der UniversitätMarburg immatrikulirt.

Andreas Mylius aus Gotha, wurde im September oder Oktober1575 au der Universität Jena immatrikulirt.

Heinrich Möller aus dem Dittmarschen, wurde im April 1575 ander Universität Rostock immatrikulirt. An ihn schrieb unter dem NamenHeinrich Mylius Prof. David Chytraeps am 22. September 1589 einen Brief.