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Geschichte der Familien Mylius : Genealog. - biogr. Familienchronik der Mylius aller Zeiten u. Länder
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Student 1569 zum Pfarrer nach Reichenhain bei Chemnitz berufen. Umdas Jahr 1580 unterschrieb er dort die Concordienformel und starb umdas Jahr 1600. Seine Sohne waren:

1) Theopliilus, geb. 1570 in Reichenhain, besuchte die Landes-schule in Pforta, in die er den 15. Februar 158J eintrat, und wurdeim Februar 1589 an der Universität Jena und am 21. Juni 1593 an derUniversität Wittenberg immatrikulirt. Von 1597 bis 1600 war er Pastorin Euba in Sachsen, von 1600 bis zu seinem Tode 1608 Pastor in seinemHeimatsort Reichenhain.

1585 inharrer

2) Johannes, geb. in Reichenhain, trat am 21. Julidie Lau dbsschule Pforta, wo damals der Oheim Abraham Myliuswar, ein und war später Bürger und Privatmann in Oederan.

3) Georg, geb. in Reichenhain bei Chemnitz, wurde den 14. Mai1597 an der Universität Wittenberg immatrikulirt.

1596My

Johannes Mylius

in Madrid. Er

gründete

aus Luxemburg, Doktor beider Rechte, starb"an Oer Akademie zu Löwen ein

»Collegiuni

lanum

Joesph Mylius, »Voltolinus« (aus dem Veltlin?) gab ein Werk»De hortorum cultura, 3 Bücher, Bfixen 1564 u. 1574 in 8° mit Figuren«-heraus.

Cornelius Mylius, geb. in Kelbra, wurde den 11. Juli 1567 ander Universität Wittenberg und im Januar oder Februar 1568 in Jenaimmatrikulirt, sein Bruder Valentin Mylius, geb. in Kelbra, Ende Decem-ber 1570 an der Universität Jena. Möglicherweiso sind dies Söhne vonValentin Mylius, Pastor in Liebenrode, der früher in Kelbra war (s. Seite17) und also Brüder des Prof. der griech. Sprache in Jena u. Kais, geklön-ten Dichters Johannes Mylius (Seite 17 u. 11'.). Der Verf. der »HistoriaMyliana« bestreitet jedoch ausdrücklich eine Zusammengehörigkeit. EmCornelius Mylius, Magister, der wahrscheinlich mit dem aus Kelbra iden-tisch ist, war nach 1580 Pastor zu Sessau bei Mitau (Kurland), verlor aberdieses Amt vor 1599 durch eine Feuersbrunst. Von Sessau scheint er alsPastor nach Tukkum (Kurland) gegangen zu sein. Erstarb vor 1612. SeineUnterlassene Tochter Dorothea heirathete 1612 Dr. Johannes Reimer.

Augustin, aus Colditz, war Minoriten - Mönch und beschrieb denAlverner-Berg in etruskischer (italienischer) Sprache.

Johannes Möller oder Mylius, aus Sondershausen, besuchte unterMichael Neander die Schule zu Wehl und wurde am 23. Juni 1569 ander Universität Wittenberg immatrikulirt. Er war später Dr. der Medicinund Stadtphysikus in Merseburg.

Er gab heraus:

»Tractatus de Peste. Eisloben 1585 in 4° ; «.

Die ihm bisweilen zugeschriebene, 1586 in Lyon anonym erschienene

20»

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