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Geschichte der Familien Mylius : Genealog. - biogr. Familienchronik der Mylius aller Zeiten u. Länder
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Wenclelin Müller, ein Kaufmann in Suhl.

Einziges (?) Kind von Wendelin Müller.

Johannes, der sich später Mylius nannte. Er wurde am 25. Novem-ber 1576 Diakonus in Themar und unterschrieb als solcher 1577 zusam-men mit Johannes Jakobi, Schulmeister, und Balthasar Granz dieConeordienformel. 1581 kam er als Pfarrer nachThüngen, von der dortigenGutsherrschaft, »den Edlen, Strengen und Elirenvesten Junckern von undzu Thüngen« vocirt. Dieses Pfarramt hatte er bis 1608 inne, in welchemJahre er wegen Unvermögens altershalber resignirte.

Er hat sich vielfach als Dichter und Hymnograph hervorgethanund gab u. A. heraus:

»Geistreiche lebendige Hertz-Funcken und kräfftige Stücke desbesten Kirchen-Weyrauchs, oder 500 andächtige Gebete auf die Sonntags-und Fest-Evangelien, in lateinischen und deutschen Versen verfasset«. Frank-furt 1596. Leipzig 1603 und 1620.

Kinder von Johannes. (1)

Archidiakonat und kam 1605 als Pfarrer nach Exdorf, wo er 1

Er gab einige Gedichte heraus, dieSchriften finden.

3) Christoph, geb. inUniversität Jena immatrikulirt.

Tliüngen,

*) Seine Nachkommen nannten sich ausschliesslich Müller.Geschichte der Familien Mylius.

A

Bi

C

1) Nikolaus, der sich bisweilen Mylius, meist aber Müller*) nannte,geb. 1563 in Eichenberg bei Themar. Er war zuerst von 1590 an vierterLehrer und »Tnspector Communitatis« am Gymnasium zu Schleusingen,wurde 1594 Cantor in Meiningen, 1597 Pfarrer in Wernshausen, 1616 inLengfeld, 1621 in Wiedersbach und starb dort den 8. December 1630. -Seine Frau Margarethe (geb. den 10. Juli 1573), Tochter des Raths-herrn Matth es Sauerbrey in Themar, starb in Lengfeld bei Themar den8. August 1619. Die auf sie vom Pfarrer Michael Muretus in Themargehaltene Leichenrede wurde mit einem Lebenslauf 1620 in Schleusingenbei Thomas Marckart gedruckt. Der Ehe entsprossen zwei Söhne unddrei Töchter, von denen zwei Töchter im Kindesalter starben. Ein Sohn,Adam Christoph Müller, war 1619 Schüler des Gymnasiums in Schleu-singen.

2) Johannes. Er war Magister und wurde am 23. März 1595zum Diakonus nach Schleusingen ordinirt. 1602 erhielt er daselbst das

609 starbsich zerstreut in anderen

wurde im August 1598 an der

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