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Geschichte der Familien Mylius : Genealog. - biogr. Familienchronik der Mylius aller Zeiten u. Länder
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in Sonneberg. Heiratbete 1) am 4. September 1862 den Kaufmann "WilhelmWolfrum in Hof i. B.iieru und 2) am 19. Januar 1882 den Wittwer LouisSoller, Brauereibesitzer in Gotha, wo sie noch gegenwärtig (1895) lebt.

3) Friedrich Ludwig Christian Edmund, geb. den 14. Februar1845 in Sonneberg, gest. ebendaselbst den 22. Januar 1849.

4) Hans Edmund Hermann, geb. den 28. April 1849 in Sonne- 20berg. Besuchte die Bürgerschule daselbst und vom 4. April 1864 bis 15.August 1865 die königl. Gewerbeschule in Hof in Baiern, in welcher Stadtseine Schwester Clara verheirathet war. Er widmete sich dem Kaufmanns-stande, trat 1865 bei Wilhelm Späth (Drogen- und Färbwaarenhandlung)

in Schweinfurt a. M. in die Lehre und konditionirte sodann in Nürnberg(Louis Pröbster). Vom 1. April 1868 bis

1. April 1869 diente er als Ein jähr.-Frei-will. beim 2. Garde-Grenadier-Regimentin Berlin, wurde 1870 zum Feldzug ge-gen Frankreich eingezogen, kam aberbald krank zurück. Nach seiner Entlas-sung 1871 erlernte er in Hannover (Gebr.

Beneke) praktisch die Buchruckerlnmst,bliebdann bis 1873im väterlichenGcschäft.konditionirte hierauf als Kaufmann inFrankfurt a. M. (Mahlau u. Waldschmidtund Carl Koch), Hanau (Hemmerle u.

Zahn) und begab sich alsdann nach Wien,wo er seine Kenntnisse als Buchdruckerpraktisch verwerthete (Neues WienerTageblatt). Nach einer längeren Fuss-tour durch Oberitalien, Tirol und dieSchweiz befindet er sich seit 1875 wie-der im väterlichen Geschäft, von welchemei'bei der Tlieihing am 9. September 1892die Firma C. A. Mylius (Buchdruckerei)übernahm. Am 19. August 1880 ver-heirathete er sich mit Clara (geb. den 21. Oktober 1861), Tochter des LouisSoller, Brauereibesitzers in Gotha.

5) Gustav Heinrich, geb. den 10. Mai 1851 in Sonneberg, gest.ebendaselbst den 25. Juli 1852.

6) Franz Gustav, geb. den 15. November 1853 in Sonneberg,gest. ebendaselbst den 15. Januar 1854.

7) Carl Adolf, geb. den 28. November 1854 in Sonneberg. Be- 21suchte die Bürgerschule daselbst, kam Ostern 1868 auf das Gymnasium inCoburg und Ostern 1871 bis Ostern 1875 auf die Realschule in Meiningen.

\ om 1. Oktober 1876 bis 1. Oktober 1877 diente er als Einjähr.-Freiw. beim

2. Kgl. Sachs.-Grenadierregt, in Dresden und erhielt im Juni 1879 das Offiziers-patent. Nachdem am 17. Juni 1870 sein Vater gestorben war, (während des fol-genden Kriegsjahres führte dessen Unterlassene Wittwe Florenze das Geschäft.

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