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Geschichte der Familien Mylius : Genealog. - biogr. Familienchronik der Mylius aller Zeiten u. Länder
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interessanten Episoden während der französischen Revolution überreicheZeit durch. Nach wechselvollen Wanderjahren nahm er endlich seinen dau-ernden Wohnsitz in Frankfurt a .M., wo er sich 1802 als Uhrmacher etab-lirt.e, am 12. September 1804 das Bürgerrecht erwarb und den 4. April1809 zum Fürst! Hofuhrmacher ernannt wurde. Auch war er Lieutenantim Frankfurter Bürgermilitär. Er starb in Frankfurt a. M. den 16. März1845.— Er verheirathete sich 1) den 1. Oktober 1804 mit Sophie Eleo-nore Margarethe, Tochter des verstorbenen Bürgers und BierbrauersJohann Pechthold Galand (geb. den 29. September 1776 in Frank-furt a. M.) Diese Frau starb am 8. April 1819 in Frankfurt a. M. Nachihrem Tode heirathete er 2) den 19. August 1822 Anna Maria Weiler,Tochter des verst. Peter Weiler in St. Goar, geb. den 2. März 1799 inin St. Goar. Sie starb den 14. März 1832 in Frankfurt a. M.

Einziges (?) Kind von Otto Carl. (12) K

Carl Georg Friedrich, geb. den 5. November 1756 in Rendsburg. 19Er trat wie sein Vater und Grossvater in dänische Kriegsdienste und war imSeptember 1812 Major beim 2. jütischen Infanterie-Regiment in Kopenhagen.Nachdem er an den Kriegen mit und gegen Napoleon 1. theilgenommenund längere Zeit in Frankreich gestanden hatte, kehrte er nach Dänemarkzurück und starb in Viborg 1821. — Er war dreimal verheirathet. Dieeine seiner Frauen war Lucie Emerence, geb. Lafrentz.

Einziges Kind von Nikolaus Friedrich. (13) K

Christian Friedrich, geb. den 26. Juli 1762 in Prechthal (Baden). 20Nach Absolvirung des Gymnasiums ging er auf die Universität Jena, ander er am 15. April 1782 immatrikulirt wurde, und studirte dort Theologie.Im Jahre 1794 in Karlsruhe unter die Pfarrkandidaten aufgenommen, warer von 1795—1802 Lehrer am Lyceum in Karlsruhe und erhielt am1. April 1802 die Pfarrei Kirchen (in Baden bei Efringen). Von hier ausunternahm er zusammen mit dem Maler Huber aus Basel eine grosseFussreise, deren Beschreibung er in dem unten genannten Werke nieder-gelegt hat. Am 10. Mai 1812 machten sie sich auf den Weg, Doubs, Saöneund Rhone hinab zum Mittelmeer, stiegen zum Kamme der Pyrenäen empor,wanderten am Kanal von Languedoc und dem Meere entlang nach Genua,um von da über die Bocchetta und Turin, über Aosta und den grossenBernhard und durch die Schweiz nach Hause zurückzukehren, wo sie nachfünfmonatlicher Abwesenheit im September wohlbehalten wieder eintraten.Die Pfarrgeschäfte hatte unterdessen der Pfarrer Roman aus der Nachbar-schaft besorgt. 1817 kam er als Pfarrer nach Grünwettersbach, w r o er viel-fach htterarisch thätig war, musste sich aber 1835 wegen Kränklichkeit -er war brustleidend — in den Ruhestand versetzen lassen. Von da ab lebteer in Karlsruhe, wo er am 11. September 1841 starb. — Er verheirathetesich in Karlsruhe am 8. Oktober 1797 mit Henriette Philippine (geb. den14. Juni 1780 in Winterburg a. d. Hundsrück), Tochter des Pfarrers Schorerauf dem Hundsrückischen, der in den Kriegszeiten mit seinen ungewöhnlich