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Geschichte der Familien Mylius : Genealog. - biogr. Familienchronik der Mylius aller Zeiten u. Länder
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2) Friedrich August, geb. den 1. Oktober 1799 in Weissenfeis,gest. ebendaselbst den 29. August 1818.

Kinder von Johann Gottfried Theodor. (18)

1) Wilhelm, Lohgerbermeister in Merseburg. Ist kinderlos.

2) Theodor, besitzt eine Lederzurichtern in Leipzig. Hat einenSohn und eine Tochter.

3) Friedrich, ist Kaufmann in Delitzsch. Kinderlos.

Kinder von Christian Samuel Gottlob. (19)

1) Marie Friederike Amalie, geb. den 13. November 1824 inWeissenfeis, heirathete den 5. April 1850 den Stadtrektor Gottlob Schurigaus Merseburg, jetzt (1895) wohnhaft in Wernigerode a. H.

2) Johann Carl Gottlob, geb. den 20. Oktober 1826 in Weissenfeis.Er ist Weissgerbermeister in Weissenfeis. Verheirathet mit AugusteZimmermann aus Burgwerben.

3) Amalie Louise Mathilde, geb. den 17. April 1828 in Weissenfeis,heirathete den 23. März 1858 den Buchhalter Eduard Kamm.

4) Herrmann Gottlob Gustav, geb. den 10. Februar 1830 in Weis-senfels, gest. den 28. Februar 1831.

5) Herrmann Gottlob, geb. den 3. Februar 1831 in Weissenfeis.Er ist seit 1860 Besitzer einer Lederfabrik in Merseburg. Er verhei-rathete sich 1) im Juni 1864 in Göhrendorf bei Querfurt mit Ilermine Lasseund 2) den 10. November 1868 in Kötzschen bei Merseburg mit JohanneKaroline Schäfer.

6) Amalie, geb. den 20. Mai 1833 in Weissenfeis, heirathete den25. Juni 1861 den Lederfabrikant Johannes Michael Kruch in Schkeuditzbei Leipzig (geb. den 21. März 1827 zu Gerlingen in Wiirtt.).

7) Herrmann Moritz, geb. den 2. Mai 1834 in Weissenfeis. Erbesuchte bis 1854 das Lehrerseminar in Weissenfeis und war dann von 1854an 2 1 /, Jahr lang in Torgau, von 1856 an in Berlin und dann 28 Jahrein Leipzig an der 5. Bürgerschule als Lehrer thätig. 1888 legte er freiwilligsein Amt nieder und lebt seitdem als Rentier in Berlin (Schönhauser-allee .104). Er verheirathete sich 1870 mit Anna Müller aus Berlin.

8) Bernhard August, geb. den 18. Decomber 1836 in Weissenfeis.Am 25. April 1851 trat er in die Landesschule Pforta ein, die er am 15.September 1857 vcrliess, um auf den Universitäten Berlin, Halle, Greifswaldund Würzbujg Medicin zu studiren. Nachdem er auf leztgenannter Univer-sität am 4. Mai 1867 mit einer Dissertation. «Ueber Laringeal-Croup» zumDoktor der Medicin promovirt hatte, ging er nach Amerika und prakticirtein New York 12 Jahre lang als Arzt. Seit seiner Rückkehr nach Europa