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Geschichte der Familien Mylius : Genealog. - biogr. Familienchronik der Mylius aller Zeiten u. Länder
Entstehung
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Besitz der öffentlichen Bibliotheken befindet, während nur noch etwa30 Exemplare in den Händen von Mitgliedern der Familien Mylius sind.Es machte sich nun der AVunsch und das Bedürfniss geltend, diesesAMerk, das zwar durchaus zuverlässig, aber in den meisten Abschnittennicht allzu vollständig ist und dessen lateinische Sprache einer all-gemeinen AVürdigung in den Kreisen der Mylius'schen Familien einFlinderniss bereitete, vervollständigt und bis auf die Neuzeit fortgesetzt,von neuem herauszugeben. Der Beginn hierzu wurde im Jahre I892von dem leider zu früh verstorbenen Vetter des Verfassers, WolfgangMylius in Frankfurt a. M. gemacht, und, auf seinen Anfängen weiter-bauend, hat der Verfasser keine Mühe gescheut, um der jetzt lebendenGeneration der Mylius und ihren Nachkommen ein möglichst voll-ständiges und würdiges Bild der Vergangenheit der Familien Myliuszu liefern. Es ist für die Bearbeitung nicht nur die gesammte biogra-phische Litteratur möglichst vollständig durchgesehen worden, sondernvorzugsweise wurden die Kirchenbücher älterer und neuerer Zeit, dieder Verfasser der »Flistoria Myliana« augenscheinlich völlig un-berücksichtigt liess, in ausgiebigster AVeise benutzt. Daneben wurdendem A^erfasser zahlreiche, werthvolle Angaben von Behörden und vonPrivatpersonen gemacht, denen an dieser Stelle noch besonderer Dankabgestattet sei. Der grösste Dank aber gebührt unstreitig all denvielen Mylius selbst in Nah und Fern, die durch ihr Interesse undihre thatkräftige Unterstützung die mühsame Arbeit wirksam förderten.So wurde denn aus der ursprünglich nur beabsichtigten Uebersetzungder alten »Flistoria Myliana« allmählich ein vollständig neuesAMerk, zu dem die ältere Familiengeschichte nur einen gewissen, aberallerdings sehr werthvollen Theil des Materials lieferte.

AMas die Anordnung des Ganzen anbetrifft, so ergab sichdiese von selbst, es mussten die einzelnen Familien getrennt abgehandeltwerden. In den letzteren wurde naturgemäss dann in aufsteigenderReihenfolge von Generation zu Generation fortgeschritten, wobei jedochbei besonders stark verzweigten Familien häufig' dieser oder jenerZweig der grösseren Uebersichtlichkeit wegen eine von den übrigenZweigen getrennte Behandlung erfuhr. Stammtafeln wurden imAllgemeinen nicht aufgestellt, sie lassen sich aber mit Leichtigkeit vondem, der sie zu haben wünscht, aus dem fortlaufenden Text constru-iren. Die Buchstaben A, B, C usw. bedeuten die Generationen, diearabischen Zahlen am Rande' 1, 2, 3 usw. zeigen an, dass von dembetreffenden Mylius Nachkommen bekannt sind, die sich dann in dernächsten Generation, unter dem gleichen Buchstaben (1), (2), (3) usw.im Text finden, wobei jedesmal die Vornamen des betreffenden Myliuswiederholt wurden. So lässt sich auch umgekehrt abwärts die Abstam-mung mit Leichtigkeit herausfinden. AMas die Vornamen anbetrifft, soist hier besonderer AVerth auf Vollständigkeit der Art gelegt worden,dass möglichst die in den Taufmatrikeln angegebenen genannt wurden,wobei leider eine Bezeichnung der Rufnamen fortfallen musste. Die-selben sind dem Verfasser nur in verschwindend geringer Anzahl undnur aus neuerer Zeit bekannt geworden.