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oder wie man richtiger meint, Litoschow nnd Litvschowa (Gnadenort),bis o, 1366 im Besitz der v, Tschanncwitz, vor der Mitte des 11. Jahr-hunderts bei den v, Strehle 1345. Bon ihnen kam Schloß nnd Städtchenan die v. Torgan, dann an die v. Biberstcin, denen die Besitzung 1387gehörte. Bon dieser Zeit bis 1417 finden sich die v. Pannwitz hier.Am Tage Montags nach Alcxi 1417 wurde Christoph v. Zabeltitz von demböhmischen Landvoigt Hans v. Polvwtzki (Polcntz), 1450 werden 2 Gebrüderv. Z. mit Nctschau und Stradvw belehnt, und 1471 am Tage 'MariaMagdalena findet für die Gebrüder mit dem von ihrem Bater hinter-lasscnen Gute von Seiten des Kgl. Landvvigts der Lausitz, Jaroslawv. Sternberg, eine Bclchnung statt. 1540 am Montag nach JacvbiBclchnung von Seiten des Berwescrs dcS Markgrafentllins der 9t. Lausitz,Hans v. Minckwitz ans Drehna, für Eustachius v. Schliebcn, Hauptmannzu Gvlsscn, welcher es 1538 von Wolfgang v. Z. erkauft hat. Dieservon Luther, welcher mit ihm im Verkehr stand, der deutsche Cicero undDemosthcncs genannt, erbaute das Schloß, während nach anderen Nach-richten die Herren v. Zabeltitz Schloß, Kirche und Turm erbaut habensollen. 1586 wird Hans v. Schlicken auf Pulsnitz, Sohn des Eustach,als Gutsherr genannt. Dessen Enkel oder Urenkel, Christian Dietrich,verkaufte die Bcgüternng 1687/88, für 1700l> Thaler an Moritz Wilhelm,Herzog zu Sachscn-Zcitz, der sie 1712 an den Hofmarschall v. Tümplingveräußerte. Indessen erwarb bereits 1715 Christian Dietrich v. Schlickenseinen alten väterlichen Besitz für 26938 Thalcr wieder, veräußerteihn aber 1721 an die Herzogin Emilie Agnes zu Sachse» geb. GräfinRcnß, Witwe des Herzogs Moritz Wilhelm, für 37000 Thalcr, vbwol erauf 55543 Thalcr geschätzt war. In dieser Zeit, nämlich von 1722—28,wurde das Schloß sehr erheblichen Reparaturen unterworfen. Nach demTode der Herzogin kam das Gut 15. 1V. 1729 an ihren Sohn ersterEhe, Grafen Erdmann v. Prvmnitz, sächsischen Kabinets-Minister. Inseiner Familie blieb es bis zum Aussterben des Geschlechts 1785. Nun-mehr fiel es an die Gräfin Agnes Sophie von Renß geb. Gräfin vonPromnitz und nach ihrem Tode 2. 8. 1791 an die Grasen Renß jüngereLinie. 15. 2. 1794 verkaufte Graf Heinrich 43. Renß jüngere Liniedas Gut für 72000 Thaler an den 1807 in den Fürstenstand erhobenenGrafen Moritz Ludwig Ernst zu Lhnar. Nach dem Tode desselbentrat sein ältester Sohn Rochus Otto Mandernp in den Besitz ein, ver-kaufte ihn aber 1842 an den Grafen Ponrtales. Bon diesem ging dasGut durch Kauf an die Herrn Knitling, dann Siegmnnd, endlich Gühneüber. Von dessen Erben kaufte es mit den Pertineuticn 5. 9. 1879der General L. Graf Albrecht zu Lhnar für 465 000 M. Derselbeunterwarf das Schloß größeren Reparaturen, et/Nr. 26. 28.29, 34. 47.