147
Ganze zu einer mit seinem Tode begründeten Armenstiftung verwandte.Gegen den Verkauf von Groß-Koppcl erhob die Ehefrau des Capitainsv, Zabeltitz, Witwe aus ihrer 4 Ehe mit Paul Heinrich Friedrich vonHcimbruch, Marie Elisabeth, geb. v, Nonne, da es ein ihr von ihremVater, weiland Johann v. Nonne überkommenes Gut sei, kraft Näher-rechtes mit dem Erfolg Einspruch, daß die Erben des inzwischen ver-storbenen Breithanpt, die sogenannte Brcithanpt'sche Armcnstiftnng, sichzu Bremervörde 3V. 3. 1711, eonfirmicrt zu Wismar 2b. 9. 1711,dahin verglichen, daß Retrahentin Groß-Koppcl für 5999 Thaler er-hielt, man ihr auch Klcin-Koppel unter der Bedingung überließ, daßsie die Rcvenüen des Gutes, sowol des Hanfes' wie der Ländercicnohne Abzug der onora zu 5 bezahlte. In der späteren Auseinander-setzung mit der Hcimbruch'sche» Branche wurde diese letztere mit Geldabgefunden, und blieben so die Güter bei dem Zabcltitz'schen Hause, bissie durch Magdalcne v. Z. an die Familie Frese, genannt v. Quiter,in späterer Folge an die v. d. Wisch und mit deren Aussterben an diev. Heimbrnch v, Varste gelangten.
Groß-Koppel ist wol erst später durch den v. Zabeltitz begründet.Bei der Auseinandersetzung der Familien Zabeltitz und Hcimbruch wurdeder Wert nicht hoch veranschlagt, indem die Hcimbruch'sche Abfindungnoch nicht 2999 Thaler betrug. Die Güter bilden jetzt einen Bestand-teil des v. Heimbrnch'schcn Fidei-Commisses zu Etelsen, ek. Nr. 241.
Koppen im Züllichau-Schwiebuser Kreis 2216 M. Areal. VonLedebur mit der Jahreszahl 1728 als Familiengnt genannt Einen Anteilbesaßen die v. Knobelsdorfs, die ihn 1590 an die v. Rabenau veräußerten,welche auch 1654 als Besitzer von Koppen aufgeführt werden. 1672und 1686 werden die v. Troschke, 1813 wird der Landrat v. Sommer-feld als Besitzer genannt. Die Erben des Landesdircctors v. Sommer-feld verkauften 1841 das Gut, das 1826 für 34 999 Thalcr erstandenworden war, für 27 999 Thaler an die Familie Päch. Der Landes-älteste Wilhelm Päch f 3. 2. 188l, feine Wittw: Adelheid geb. Schlich-'ting f nn Mai 1886. Jetziger Besitzer ist deren Sohn Wilhelm.
Kotzlich wurde 1660 erkauft. Vermutlich ist es Klein-Kvlzig,welches noch einmal in Zabcltitz'schen Besitz zurückgelangte. Groß-Kölzig kann hierunter nicht zu verstehen sein, da dieses das Stammhausderer von Berge ist, welche nachweisbar seit einem halben Jahrtausenddort ansässig sind. et. Nr. 279.
47. Kttmniermv
im Bceskowcr Kreise mit 1503 M. Areal. 1572. Ledebur nennt alsJahr des Zabcltitz'schen Besitzes 1698. Indessen ist es schon 1579
10*