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Die Familie von Zabeltitz
Entstehung
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Kschischowka, bildete damals die Grenze zwischen den Feldmarken vanEichow nnd Babow. Im 16. Jahrhundert und später war Eichvw in2 Anteile gespalten. Den einen besaßen 1583 die v. Pack. Heinrichv. Pack, der Sohn des Landeshauptmanns in Cottbus, verpfändeteseinen Anteil für 466 Joachimsthaler an die Kapelle der lieben Frauenim Haine zu Cottbus : seit 1597 befand sich dieser Anteil im Besitz desBcrndt v. Seiffertitz, 1642 des Rittmeisters v. Werdcck, 1657 seinerWitwe, 1666 Günthers v. Kockwitz, 1699 des Obrist-Lieut. AlexanderFriedeborn, Commandantcn von Peitz, l717 des Georg v. Stuart, ausSchottland stammend, 1746 des Lieutenants Heinrich Wilhelm v. Hünickenzu Raakow1756 werden auch die v. Oebschelwitz auf Eichow genannt^1796 der Geh. Rat v. Schmettau. Den anderen Teil besaßen die Füchsev. Seiffertitz. 1495 besaß auch Hans v. Seben auf Papitz einenAnteil an Eichow. 1597 befand sich Adam v. Schlieben im Besitz vonPapitz und von dem Krug in Eichvw. Auch 1644 werden die Schliebenals Anteilbesitzer aufgeführt. 1597 verkaufte Bernhard Fuchs vonSeiffertitz den einen Anteil an die v. Zabeltitz, welche übrigens schonlängere Zeit in Eichow saßen. Denn schon 1538 hatte Hans eine An-zahl von Ländereicn durch Kauf an sich gebracht und nach und »achmehr dazu erworben. Friedrich * 1636 erbte Eichow 1694. Von seinenSöhnen kaufte 1718 der jüngste, Egidins Leonhardt, von seinem Vaterden Zabeltitz'schcn Anteil. Nach seinem Ableben kam laut seines Testa-mentes das Gut an seinen ältesten Sohn, den General-Major HansErnst. Dieser erwarb 1785 den anderen Anteil von den Erben desschon genannten Geh. Rates v. Schmettau. Da Hans Ernst keinegesetzliche Ehe eingegangen war, so erhielt »ach den Bestimmungen seinesletzten Willens sei» natürlicher von ihm legitimierter Sohn, HansWilhelm Leopold, den neu angekauften Anteil, den älteren Besitz da-gegen bekamen die beiden Sohne seines verstorbenen jüngeren BrudersErdmaun, nämlich Friedrich Egidins Leopold und Carl Christian Gott-lob. Der Ersterc kaufte 1792 den andern Anteil von Hans Leopoldhinzu und ward somit alleiniger Besitzer von Eichow. Er baute dasjetzige Schloß und hat viel für die Hebung und den Culturzustaud desGutes gethau. In seiner Descendenz hat sich dasselbe fortvererbt. Beider Separation wurden beide Anteile als ein Gut zusammengeschrieben.Um 1666 hatte das Dorf 26 Großbauern, man nannte sie Hüffler,

Die König'schcn Collcctanccn enthalten folgende nicht verständliche Notiz:Bal-thasar Rudolph v. Oebschelwitz, Hauptmann, ch 175>t> zu Eichow. Seine Universalerbenwaren: Egidins Leonhard v. Zabeltitz, nnd dessen s?) Frau Barbara Charlotte geb. vonLitzen, die sich in der sächsischen Stadt Kalan aufhält, soll 100 Dukaten ausgezahlterhalten".