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v. Zschertwitz, welche es beständig in der männlichen Linie vererbt hat.Da nach Berghaus keine Urkunden vorhanden sind (?), welche einen andernBesitzer nennen, während doch 1544 die Familie v, Zabeltitz aufgeführt wird,so ist, da es zumeist zusammen mit Laasow genannt wird, ein kurzerPfandbesitz anzunehmen, oder es ist an Gr.-Briesen im Cottbus er Kreiszu denken, wofür dies sprechen kann, daß l5!2 die Familie auf Gnhrow,Nuben und Werben saß, welche 3 Dörfer dem im Cottbnser Kreis ge-legenen Orte benachbart sind. Briefen im letztgenannten Kreis hat1928 M. Areal. 1457 wird Christoph v. Löben, 1469 Otto v. Stutter-heim, 1461 Siegmnnd v. List, 1486, 1519, 1539 und 1565 die Familiev. Mühlen, 1583 Hieronymus v. Minkwitz auf Groß-Briesen aufgeführt.Der letztgenannte 1586) verkaufte das Gut an Friedrich v. BirckholzNach seincm'Todc wurde es veräußert an den Hauptmann zu CottbusOtto v. Hake. Durch Vermählung der Erbtochter des Wigand v. Hake1626) mit demKur-Brandcnbnrgischen GeneralHans Caspar V.Klietzingging das Gut in den Besitz dieser Familie über. Dieser folgte 1724Gräfin Schönburg geb. Gräfin Sohms, 1735 Urangois Nattlüeu IZaronVernoMdro cls Imurioux, diesem der Major Ehrenreich von Röbel,endlich 24. 6. 1783 Leberecht v. Wackerbarth. Dieser vererbte es anseine Neffen v. Nennsdorfs, welche den Namen v. Wackcrbarth annahmenund 1811 in den Freiherrnstaud erhoben wurden. In dem Besitz dieserFamilie befindet es sich noch heute, ek. Nr. 121. 374.
8. Brotkowitz
im Kreise Kalau mit 1121 M. Areal. 1648 im Familien-Besitz, 1859im Besitz der Matilde Bohnstedt geb. v. Löben, ok. Nr. 139.
9. Luchwäldchen
im Kreise Kalau mit 1918 M. Areal. 1536 im Besitz der Familie,1571, 74. Auch 1598 und 1699 werden noch Familienglieder ans Bnch-wäldchen genannt, obwol Esajas II. von Minkwitz das Gut aus demNachlasse Friedrichs v. Z., dessen darauf versicherte Schulden so bedeutendwaren, daß die Witwe und die Söhne es nicht annehmen konnten, alserbliches Eigentum 1596 erkaufte. Der Verwalter Karl v. Kittlitz gabdazu Namens des Landesherrn seine Zustimmung und confirmicrte denVerkauf 25. 2. 1596. ek. Nr. 62, 127, 179, 180.
10. Buckow
bei Münchcbcrg, 1253 zum ersten Mal genannt. Im 13. JahrhundertEigentum des schlesischeu Klosters Leubus, in welchem Besitzverhältnises bis zum Anfang des 15. Jahrhunderts geblieben zu sein scheint;