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Die Familie von Zabeltitz
Entstehung
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Viertes Capitel.

Das Familienwappen.

Das Wappen zeigt einen geteilten Schild, im vbern goldenem Feldeeinen wachsenden Doppeladler natürlicher Farbe, ini untern roten Feldezwei Weiße Pfähle, Ans dem gekrönten Helme sitzt ein Zobel natürlicherFarbe ans den Hinterfüßen, rechts gewendet. Die Helmdecken sind einer-seits rot und weiß, andererseits schwarz und gold,

Abweichungen: Ans dem Siegel des Diezmann 1270 erscheint eincinköpfiger Adler, Indessen ist die Ausprägung des Siegels so undeut-lich, daß ans demselben keine Folgerungen gezogen werden dürfen,

Sicbmacher gicbt den Zobel links gewendet wegen der Harmonieder Bilder in der Gegenüberstellung der in einer Reihe sich befindendenWappen. Im unteren Felde finden sich bei ihm 2 silberne Pfähle inrot. Der Zobel natürlich, also bräunlich.

Bei Spener zeigt das untere Feld 2 weiße Pfähle in blau, Si-napius blasonnicrt den untern Teil des Wappens irrtümlich mit Balken,Auf neuern Siegeln findet sich fälschlich der Zobel öfter gehend,wie bei Christoph 1554, und links gewendet.

Eine Wachsoblate des Georg p, Zabeltitz anscheinend aus der erstenHälfte des 17, Jahrhunderts zeigt den noch ungekrönten Helm, indeßschon Sicbmacher gicbt ihn als gekrönt an, und ist dies seit dem 17. Jahr-hundert als durchaus üblich anzusehen.

Was die Zahl und die Farbe der Pfähle auch die Farbe desunteren Feldes anbetrifft, so herrscht eine große Verschiedenheit in denSiegeln, Einzelne zeigen deutlich 3 Pfähle ohne Angabe der Farben(Diezmaun 1270), andere nur 2 (Caspar 1375,Hans 1408, Christoph 1554),auch nur einen Pfahl (Christoph 14,94), Auf einem Stammbuchblattdes Wolff Ernst 1626 in der Mhlich'schcn Bibliothek zu Görlitz findetsich im unteren Felde nicht ein Pfahl, sondern dasselbe ist'2 mal rotund einmal weiß gespalten. In einem Siegel, wvl aus der Mitte des18, Jahrhunderts, erblickt man 3 rote Pfähle im silbernen Felde, während