— 139 —
Cord von Alten der Aeltere consentiert einer Belehnung, geschehen durch A°-1536.Heinrich von Bortfeld an Hans Underbarger über l ] / 2 Hufen in der Feldmark zu Medem.
— Cfr. ad annum 1456.
1536.
Cord VOn Alten der Aeltere und seine Vettern, die Gebrüder Cord, A<>-153G.Simon und Benedict von Alten, des Ritters Tönnies Söhne, theilen dieGüter, so dass der Erstere den Sattelhof auf der Neustadt vor Hannover erhält, dieLetzteren den Steinhof zu Wilkenburg bekommen.
Im jar dusent viffhundert ses und drittig donnerstag na Jubilate is dorch deernvesten und erbaren Johan van Holle, Frantz van Kassenbrock und Frederick vanBortfelde gehandelt und besproken twissen den erbarn und ernvesten Cordt von Altendem olderen, Lübberts zeligern sone eins dels — Cordt, Simon, Benedikts gebroderenvan Alten, ern Tonnies zeligern sone anders deils — ihres erff und gudes halfen innachfolgenden forma und wise, so dat se dath eindrechtichlik und erflick gedeleth —so dath gedachter Corde van Alten dem olderen de zedellhoff up der nigenstadt vorHonover mit der tobehoringe, so darby gelecht na uthwisinge der register is togefallen
— und Cord, Simon, Benedictus gebroderen van Alten de steinhoff tho Welkenborchmit siner tobehoringe und was dem na Vermeidung der Register by gelecht is, tho-gedelet worden, na utwisinge der deylzetteln so darin vertekenet. — Wat aver mer inthokomenden tyden ohres erfs und gudes ungerichtet worde mit breven edder leven-digen tügen edder sus todsfelle — schullen se glieklich unter ein ander deilen ein demanderen unvorfencklich. Ifft ohren welcken ok breve und zegel thokeimen edder uth-richten konden, da ohr erff und gueth mede beswert were, shall einer dem andernhelpen friehen, wo sick dat will egenen und geboren. Word ok sake dat dusser guderjemandessen van beyden parten wer in rechten, dat ohme thogedelt — affgewunden,shall einer dem anderen helpen dragen und wedderstadinge doen. Oft ock jemandsvan dussen parten ohres erf und guders wolden versetten, shall ein dem andern datanbeiden, dar denne eine dem andern dat geborlick umme dhoen schall ein dem anderendath vor einem fromeden laten und des ein reversall wedder van ohme nehmen. Thomlesten hebben seck de vorbenomthen frunde und handelers des verplichtet, dat se sickeinen ander tid hirna willen benehmen und de anderen gebrecken de sick noch twisschenden gefettern van Alten entholden to entschedende und tho vertragende. Düsses thororkonde sin dusser zedelen twe gelicks ludes ein uth dem andern gescheden und dorchuns vorbenomten handelers mit sampt den gevettern und gebroderen van Alten ver-segelt. — Gescheen im jar und tage wo oven steyt.
Warmbüchen, 1536, Donnerstag nach Jubilate, 11. Mai.
Nach Jung's Handschriftlichen Collectaneen auf cler Königl. Bibliothek zu Hannover.
Ick Cordt van Alten de eldere do kunth und bekenne vor my und myne A°- 153S.rechten erven und alsweme — fzo und nachdeme de hochwardige wolgeborne und edeleher, here Adolfs Coadjutor des erzstifts Colene, greve tho Holstein, Schownborch undthom Sternbarge, her tho Gemen etc. etc. — myn gn. her my unde tho behufmyner veddern — Cordt, Symon, Benedichts gebroder, saligen herTonnies sone — mit dessen nabeschreven gudern, namentlick mith dem tegeden toLinden, mit dem richte darsulfs, mit eine huve landes vor Gerdene, mit einem hoveund ver hove landes to Everlo, mit einem hove und ver hove landes to Wetbarge, mitdem tegeden to hagen, mit teyn hove landes to der Bomene und vyf kotsteden dar-
18*