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Ao. 1471. Die Knappen Gebrüder BrUntling, LUbbert und Tönnies von Alten hattenan das St. Bartolomäuskloster zur Sülte vor Hildesheim für 100 Rhein. Gulden einenHof und eine Hufe zu Gledingen versetzt, mit welchem sie vom Stift Hildesheim zuLehen gingen (1471, am heil. Drei-König-Abende). Sie entheben jetzt das Kloster allerAnsprüche, welche Martin VOn Alten, ihr Vetter, an dasselbe wegen jener Lände-reien machen könnte, und verpflichten sich dieserhalb zum Einlager in der AltstadlHildesheim, ein Jeder mit 2 Pferden und 1 Knecht, in einer gemeinen Herberge. Aufgleiche Weise verbürgen sich für sie gegen Martin von Alten's eventuelle AnsprücheHeinrich von Veltheim, Ludewig's Sohn, und Bartold von Rautenberg, der Jüngere.
1471, mondag nach Oculi, den 18. März.
Nach der „Abschrift von 79 Urkunden" im Archive zu Wilkenburg, No. VIII, p. 18.
Ao. 14-71. Der gestrenge Martin VOn Alten, Martin von Heimburg und der ehrsame
Hans von Munster, Bürgermeister zu Hameln, sind Zeugen, als die Herzöge Wilhelmund dessen Söhne Wilhelm und Friedrich einen Vergleich mit der Stadt Hannover ein-gehen und versprechen die Meyerleute der Hannov. Bürger niemals mit Schatz-Kuh-nahme oder Beden zu belästigen, noch Jemanden mit Umpflichten oder ungewöhnlichenDiensten zu beschweren, ferner das Hofgericht dort zu halten (cfr. Grupen, Discept.for. 572), sodann ein Bündniss gegen den ihnen beiden feindseligen Bischof von Hildes-heim zu schliessen.
1471, Donnerstags nach Jubilate, den 5. Mai.
Nach Kleinschmidf's Landtags-Abschieden I, p. 193.
Ao. 11-71. Knappe Martin VOn Alten bezeugt, dass sein verstorbener Vater Werner
VOn Alten 200 Rhein. Gulden in das Amt Ronnenberg gegeben hat und dass er selbst(Martin) dazu consentiert und 200 Rhein. Gulden dazu gethan, so dass es 400 Guldengeworden, wofür sie 4 Fuder allerhand Korns, alljährlich zu liefern, aus demselbenAmte gekauft haben, welche die von Heimburg oder die jeweiligen Besitzer des Amtes,welches Mindener Lehnsstück ist, den Jungfrauen zu Marienwerder liefern sollen aus demAmte. Von diesen 4 Fudern sollen Letztere eins behalten, die drei Andern verkaufenund dafür Gewänder und Schuhe kaufen und eine Memorie halten, und dabei dasGekaufte armen Leuten geben, die derer von Alten oder des Stiftes eigene Leute sindund dabei gegenwärtig sein müssen, oder an andere arme Leute, die zu benachrichtigensind. Bei der Memorie sollen 5 Priester mit dem Propste zugegen sein und dabei desWerner's von Alten und Annen, seiner Hausfrau, und aller aus dem Alten-schen Geschlechte Verstorbenen gedacht werden.
Knappe Martin von Heimburg bezeugt, dass er Kenntniss habe von dieser Memorieund dass er die 4 Fuder Korn liefern wolle, damit die Memorie gehalten werden könne,und dass der Propst dem Aeltesten derer von Alten oder derer von LIeimburg Rechen-schaft ablegen müsse.
1471, in deme daghe Luciae, der hillighen junefrowen, 13. December.
Nach der Original- Urkunde im Königl. Archive zu Hannover (MarienwerderNo. 258). — Cfr. Registratur des Klosters Marienwerder de 1542 p. 187 im Königl.Archive zu Hannover.
Ao-1472. Herzog Wilhelm der Aeltere von Braunschweig und Lüneburg beurkundet, dass
Martin von Alten mit seiner Einwilligung an Ilsebe, seine Schwester, Kloster-