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Sammlung von Regesten zu einer Familien-Geschichte der Herren von Alten : 1182 - 1600
Entstehung
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Die Ritter Dietrich und Everhard, die Knappen Everhard, Tethard, a °. 1295.Brüning und Ludwig von Alten (Althen) überlassen dem Kloster Loccum zwei undeine halbe Hufe zu Linderte (im Kreise Ronnenberg, Amt Goldingen).

Lauenrode, 1295, März 23 (decimo Kalendas aprilis).

(Herzsiegel des Ritters Dietrich von Alten.)

Nach dem Calenberger Urkundenbuche III, 509. — Abgedruckt bei Grupen Origg.et Antiqq. Hanov., S. 199. ■— Cfr. Calenberger Urkundenbuch III, 481.

Die Ritter Dietrich und Everhard, die Knappen Everhard, Techard, a ». 1295.Brüning und Ludwig von Alten (Althen) resignieren dem Bischöfe und Capitel vonMinden 2'/ 2 Hufen in Linderte, die sie vom Stift bisher zu Lehen getragen, und zwarschriftlich, da sie wegen der Unsicherheit der Gegend sich nicht persönlich nach Mindenbegeben könnten.

Lauenrode, 1295.

Nach Grupen's Origines et Antiquitates Hanoverenses S. 198.

Bruno von Alten, Canonicus St. Crucis zu Hildesheim ist einer der A°- 1295.Zeugen, als im Lager vor Peine Bischof Siegfried von Hildesheim und verschiedenehohe Klosterbeamte seiner Diöcese eine Sühne zwischen den Domherren zu Hildesheim— welche über die Hildesheimer Rathsherren den Bann und über die Stadt Hildesheimdas Interdict verhängt hatten wegen Streitigkeiten — und der Stadt Hildesheim ver-mitteln und die Grenzen der geistlichen Freiheit innerhalb Hildesheims bestimmen.

Im Lager vor Peine, 1295, den 24. November.

Nach dem Gr. Diplomatar des Hildesheini. Domcapitels, No. 599, p. 412, auf demKönigl. Archive zu Hannover. — Cfr. Sudendorfs Urkundenbuch I, 140 u. Note. —

Lüntzel's Geschichte II, 284.

Anmerk. War dies der frühere Ritter Brüning I. von Alten? Sein Sohn Brüning II. kommt nochspäter (1315—1336) vielfach als weltlich vor.

Ritter Dietrich von Alten ist Zeuge, als Herzog Otto von Braunschweig und A°- 1296.Lüneburg der von Otto Grote angelegten Colonie zu Lauenbruch bei Harburg das Rechtder eignen Wahl ihres vom Fürsten jährlich zu bestätigenden Richters, Freiheit von derGewalt des Vogtes, Zollfreiheit für Holz und Weide, Berechtigung zum Plolzhieb undzur Weide in der Wildniss verleiht, Strafgesetze und Gesetze über Erbfolge ertheilt,den Landbesitz eines Jeden auf drei Ruthen beschränkt, indem er das Uebrige der Ge-meinde zuerkennt, jedem Leibeigenen nach einem Jahres - Aufenthalte die Freiheit ver-bürgt und den an den Herzog zu entrichtenden Zehnten bestimmt.

(Lüneburg). — 1296.

Nach Sudendorf's Urkundenbuche 1, 142. K. C. 13, — Gedruckt in Grupen's Orig.

Germ. II, p. 166. — Puffendorf's Obs. Juris II, App. p. 1.

Der Ritter Dietrich VOn Alten, Vasall des Herzogs Otto von Braun-A°-1296.schweig und Lüneburg, ist Zeuge, als der Herzog Otto dem Propste Hermann unddem Convente zu Marienwerder wegen des von seinen Beamten demselben zugefügtenSchadens das Obereigenthum dreier Hufen Landes zu Stöcken schenkt, und seinenVögten und Beamten verbietet, Abgaben von diesen Gütern zu erheben.

Hannover, 1296, Juni 23 (in vigilia nativitatis Sancti Johannis Baptiste).

Nach dem Calenberger Urkundenbuche VI, 83. — Cfr. Copiar senatus fol. 109 bund Calenberger Urkundenbuch VI, 84.

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