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A°- 1282. Ritter Everhard von Alten ist Zeuge, als Heinrich von Herbergen dem Kloster
Barsinghausen eine Eigenbehörige verkauft.
Pattensen, 1282, December 5 (II nonas decembris).
Nach dem Calenberger Urkundenbuche I, 58.
Ao. 1282. Die Ritter Gebrüder Dietrich und Everhard VOn Alten sind Zeugen, alsGerhard, künftiger Graf von Hallermund, auf Geheiss seines Grossvaters, des HerrnJohann von Adensen, dem Kloster Wennigsen einen Eigenbehörigen schenkt.*)
1282, Juni 24 (in die Johannis baptiste).
Nach dem Calenberger Urkundenbuche VII, 68.
A°- 1283. Ritter Dietrich von Alten ist einer der Bürgen für Herzog Otto, als dieser
mit den Herren der wendischen Ostseeländer ein zehnjähriges Bündniss auf gegenseitigenBeistand im Anschlüsse an den zu Rostock am 13. Juni des Jahres geschlossenenLandfrieden.
1283, den 6. Juli.
Nach dem Mecklenburger Urkunclenbuch III, No. 1688.
Ao-1283. Dietrich von Alten, Vogt des Herzogs Otto (doch wohl zu Lüneburg),
ist Zeuge, als der Herzog die Güter der Kirche zu Dahlenburg bestätigt.
Dahlenburg, 1283.
Nach dem Urkundenbuche des Klosters St. Michaelis, No. 119.
ao 1283. Die Gebrüder Ritter Dietrich, Brüning und Eberhard von Alten sind unterden Bürgen des Friedensvertrages auf 6 Jahre, wodurch Herzog Otto der Strenge undseine Schwester, ohne Consens seiner Agnaten, und gegen die Kaiserliche Belehnungvon 1234, dem Bischof Siegfried von Hildesheim die Burg Lauenrode und die StadtHannover abtreten, diese Besitzungen vom Stift Hildesheim wieder zu Lehen nehmen,und wegen der Schlösser Hallermund, Hude, Sarstedt etc. verschiedene Abkommentreffen. Es geschah nach heftiger Fehde, worin der Bischof das Schloss Ruthe, derHerzog die Veste Calenberg erbaut hatten, und das bischöfliche Schloss Hudhe zerstörtworden war.
Hannover, 1283, den 16. December (XVII Kai. Januarii).
Nach dem Grossen Diplomatar des Hildesheimer Domcapitels, No. 466 u. 467 aufdem Königl. Archive zu Hannover. — Die Original - Urkunde befindet sich ebendaselbst.
— Gedruckt in Sudendorf''s Urkundenbuche I, 99 u. 100. — Scheidt's Codex diplom. zuMoser's Einleitung in das Braunschw.-Lüneb. Staatsrecht II, S. 752 ff. — HannoverschesUrkunclenbuch I, 47 a (cfr. I, 47 b). — Cfr. Grupen's Origg. und Antiqu. Ilanov., 51. —Kotzebue, Chron. Hanov. Bünting, 123. — Wolf, Geschichte der Grafen von Hallermund, 27,Ilavemann's Geschichte I, 457 Anm. — Origg. Guelf. Tom. III, p. 53 not. u. IV, p. 184.
— Lüntzel's Geschichte der Diöcese und Stadt Hildesheim, II, 273.
Ao. 1283. Ritter Dietrich von Alten ist Zeuge, als Ritter Burchard von Cramm seinen
Eigenbehörigen Johann aus Letter der Kirche zu Marienwerder überlässt.
(Hannover), ohne Jahr.**)
Nach dem Calenberger Urkundenbuche VI, 53.
*) Sie waren wohl auf Hallermund. Graf Gerhard hatte eben am 5. Mai seine Hälfte von derHerrschaft Hallermund dem Herzoge Otto verkauft.
**) Die Schriftzüge gehören in die letzte Hälfte des 13. Jahrhunderts. Hodenberg setzt die Urkundeschon 1283.