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die Brüder °°) meiner Großmutter, die diese Ereignisse mitmachten. Und nun zum Schluß.«") Der früheTod des Vaters hat uns Rinder, vor allen uns Söhne, nach glücklicher Kindheit und Jugend in Meinersenund Hannover bei der Verfolgung unserer Lebenswege und in unfern Berufen schwer getroffen. Michberaubte er früh einer tatkräftigen Unterstützung, einflußreicher Beziehungen, die ich mir selbst suchen undschaffen mußte, sonnt habe ich im Leben nur eine Durchschnittskarriere gemacht. Dennoch hat der vonmir gewählte Beruf für mich seine Anziehungskraft nie verloren. Hätte ich noch einmal zu wählen,ich würde wieder Soldat. Der Armee gehört mein Herz, so lange ich lebe. Mein Leben verlief glattin: Vergleich zu den wirren Lebenswegen der Brüder, die, da sie noch so jung waren, unter demharten Verluste mehr litten. Früh hat mich der schwere Verlust selbständig gemacht und was derteure Vater früh in die Seele pflanzte des Knaben, seines ältesten Sohnes, den Sinn für die Familie, dasInteresse für die Familie, die Pflicht des Altesten, der Familie ein Halt zu sein, das habe ich versucht zubefolgen. Ich bin früh bestrebt gewesen, der verwitweten Mutter und den jüngeren Geschwistern zu helfen,ich habe für die Familie und die Familienehre große Opfer gebracht, die, wenn auch nicht überall, dochim allgemeinen gute Früchte trugen. Ich habe in diesem Sinne weiter gestrebt, auch bei den Kindernmeiner Brüder, und werde darin fortfahren. Dieser Sinn, dieser Familiensinn, sich zuerst betätigend undentwickelnd im engsten Kreise, ist Ursache geworden für mich, auch der größern und weitern Familie zunützen. So schrieb ich eine Familiengeschichte, aus Gründen der Pietät, aber auch im Hinblick auf denpraktischen Nutzen. Stämme, die sich nicht kennen, können sich nicht stützen, müssen verloren gehen undverlieren ihre Art. Der Gedanke der Familienstiftung ist die Verkörperung alles dessen, was man derFamilie wünscht an Halt, Hülfe, Zusammenschluß. Es ist der gemeinsame Besitz, wo Fideikommiße undMajorate fehlen. Auch die Feststellung der Beziehungen zu Stiftungen verwandter Familien, die verlorenwaren, gehört unter das allgemeine Streben, sich in den Dienst der Familie und der Familieninteressen zustellen. So hoffe ich in der langen Linie der Eggers meinen Platz auch ausgefüllt zu haben, hoffe Beispielgegeben zu haben, das Nacheiferer finden möchte. Mein Leben gewann aus diesem Interesse oft Freudeund Befriedigung und gern bekenne ich mich zu den Worten des Grafen Schuck: Mag mir die Sonnesinken, nicht vergebens hat sie auf Erden mir geglänzt.
Albrecht Eggers °^) (Bd. I S. 89, Bd. II S. 71) verkaufte seine Buchhandlung in Halber-stadt und erwarb im September 1899 in Hannover die Buchhandlung von Wolfs 6c Hohorsl amÄgidientorplatz, welche ich als Vormund der Kinder am 1. Oktober 1897 wieder verkaufte. Er starbnach schweren Leiden zu Hildesheim am 5. September 1894 und ruht aus dem Lamberti-Kirchhof nebenden Tanten Luise, Friederike und Henriette. Die Witwe Anna, geb. Heddenhausen lebt zu Hannover.Ihre Kinder sind:
1) Maria Elisabeth Auguste, j AyMinge, geboren zu Halberstadt, am 16. Januar 1838,
2) Agnes Emilie Minna,
3) Eberhard Karl Hermann Georg Eduard, geboren zu Halbcrstadt am 26. März 1889,Kadett zu Groß-Lichterfelde bei Berlin,
4) Konrad Otto Paul Wilhelm Ernst, geboren zu Hannover den 3. Juli 1891, Zögling
der König!. Landcsschule zu pforta.
Ernst Eaaers (Bd. I s. 89, Bd. II s. 71), Professor an der Staatsuniversität zu Tolumbus,Ohio, Nordamerika.^) Er vermählte sich zu Bremen am 39. Dezember 1891 mit Maria Aalhinka
Siehe Anhang.
Mein Lebensabriß in Bd. II. hat einige Druckfehler: S. 41, Abreise von Hannover in's Feld nicht 14. Julisondern 14. Oktober. S. 47 Note, ck-rnoy, siehe Uriegsgeschichtl. Einzelschriftcn des Großen Gcneralstabes, Heft 15 undPohlmann, Gesch. des Infanterie-Regiments Graf Barfuß S. 171 unten. S. 58, nicht ?oim 6u lour sondern ?o.m Su sour.
°°) Geboren zu Meinersen, 5. Dezeinber 1853.
Mein Bruder Ernst war zum Besuch in Europa allein in den Sommermonaten Juli bis September 1881 um1391; mit Familie 1896 ;harzburg), 1899 (Nenndorf), 1902 (Lübeck, Hannover, Bremen, Pyrmont! und starb zu Lolumbusam 7. April 1903. Ein ungewöhnlich beliebter und geschätzter Lehrer, nahm er den Ruf mit in das Grab eines Mannes,der in Amerika stets rückhaltlos eingetreten war für das Deutschtum, trotz seines langen Aufenthaltes nn freimcn Lande,trotzdem er Sprache und Sitten des Adoptio-Daterlandes beherrschte und kannte wie selten einer.