Anna Dorothea Egaers, geb. Holmer, (Bd. I S. 55) starb zu Selsingen bei Kloster Zevenam 4. April 1724 und ist auch dort begraben.
Lndwig Eagers^) (Bd. I S. 59, Bd. II S. 34), geboren zu Ebstorf den 12. Mai 1739,gestorben zu Bleckede den 17. Juli 1802, Pastor zu Wassel seit 1768, zu Finkenwärder seit 20. April1777, seit 1784 zu Bleckede, vermählte sich den 18. Juli 1768 zu Apelnstedt bei Wolfcnbüttel mitJohanna Sophia Maria Käufer (gestorben 27. Dezember 1821 zu Bleckede), Tochter des Pastors zuApelnstedt Johann Julius Käufer und der Marie Elisabeth geb. Quitte.
Zu dieser Ehe wurden geboren:
1) Susanne Marie Sophie (geboren zu Wassel den 7. November 1769, gestorben daselbst den6. Dezember 1773),
2) Thristoph Julius (geboren zu Wassel den 23. Zanuur 1771, gestorben 13. Januar 1834 zuKnesebeck bei Lüneburg), studierte Theologie zu Helmstedt und Göttingen, war dann Landwirtzu Knesebeck, vermählt mit Margarete Elisabeth geb. Kramer, welche gebar:
u) Karl Julius (geboren zu Bleckede den 21. September 1812),
d) Sophie (geboren zu Bleckede den 18. Januar 1814),
c) Heinrich Konrad (geboren zu Knesebeck den 3. Zum 1818),
0) Marie Magdalene Henriette Antoinette (geboren zu Knesebeck den 26. Dezember 1822),
e) Anton Jacob Friedrich (geboren zu Knesebeck den 25. Zum 1825),
5) Thristoph Heinrich (geboren den 19. August 1828),
3) Tlara Katharina ( geboren zu Wassel den 7. Oktober 1772, gestorben zu Teile im Alter vonungefähr 40 Zahren — 1812 —),
4) Agnes Henriette (geboren zu Wassel den 6. Zuli 1774, gestorben zu Bevenrode inBraunschweig den II. Mai 1825),
5) Thristian Gottfried Konrad^) (geboren zu Wassel den 7. April 1776, gestorben zu Schillers-dorf in Mecklenburg-Strelitz den 7. Zanuar 1862), zuerst vom Bater im Hause unterrichtet,besuchte 3 Zahre die Schulen in Lüneburg, studierte Theologie 2Ve Zahre in Helmstedt,dann 1 Zahr in Göttingen, von 1796 bis 1799, und war als canä. ibeol. Hauslehrervon Ostern 1800 bis Michaelis 1801 bei dem Gerichtsrat Twachtmann zu Schönberg i. AI.,dann 9 Zahre hindurch bis zum 3. Zuli 1812 in gleicher Eigenschaft beim PensionärFiedler zu Karpow bei Röbel i. M. Am 16. August 1812 hielt er seine Probepredigtund bestand am 20. desselben Monats das seitens des Großherzogl. Tonsistorii mit ihmabgehaltene theologische Examen. Es erfolgte darauf seine Anstellung als Pastor ach'uuctuszu Schillersdorf den 27. September 1812. Als er später zum Hauptpastorat aufgerückt war,wurde ihn: an: 20. Oktober 1843 ein Adjunktus bestellt in Person des Pastors HeinrichBehn. Seine Emeritierung erfolgte zu Michaelis 1844. Konrad Eggers war vermähltseit 1812 mit der Witwe feines Borgängers, des Pastors ach'uncti Georg FriedrichSchmidt (gestorben zu Schillersdorf den 17. September 1811), Frau Marie ElisabethSchmidt geb. Birkenstedt (geboren 26. April 1770, gestorben den 29. September 1846, in:Alter von 76^2 Zahren), Tochter des Pastors emerit. Zohann Zoachim Birkenstedt^) undder Thristine Luise geb. Hesse. Die Ehe war kinderlos.
h Auch die Nachrichten über seine Nachkommenschaft verdanke ich perrn Eilmann. (Siehe oben Seite 6.)
') Uber kein Mitglied unserer Familie lagen mir so viel verschiedene, sich teils widersprechende Nachrichten vor, alsüber diesen Konrad Eggers, der sich selbst stets Georg Konrad zeichnete, den die eigene Gattin in ihrem Testamente Friedrichnennt, (wohl, weil sie es vom ersten Manne her so gewohnt war), dessen Leichcnstein zu Schillersdorf das falsche Geburts-jahr 1773 trägt. Eigene Angaben, wie die der vorgesetzten Behörde, über seinen Lebenslauf widersprechen sich mehrfach.Aach genauester Prüfung und Ergänzung dos Materials muß ich meine hier gebrachten Angaben als die richtigen bezeichne».
2) Siehe Jahrbücher und Jahresberichte des Vereins für Mecklcnb. Gesch. Jahrg. 69 (1994) S. 1: Die Pastoren imLande Stargard. Uber die Familie Birkenstedt (Birkenstacdt) Stammtafel derselben im Großherzogl. Geheimen und Lsaupt-Archiv zu Schwerin i. M.