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1 (1879)
Entstehung
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Vcrgleichnngcn zwischen den theoretischen Grundsätzen und den Anwendungen dcrscldcn ans denallgemeinen Wohlstand anzustellen. Diese Versuche und Hebungen, wobei er in die kleinstenDetails drang, erweiterten seine Kenntnisse ungemein und waren ihm im späteren Leben vonunberechenbarem Nutzen.

Auch in gesellschaftlicher Beziehung zählte er diese akademischen Lehrjahre zu den glück-lichsten seines Lebens, und sein für Freundschaft sehr empfängliches Herz ging hier Verbindungenein, die weder Zeit noch Entfernung schwächen konnten.

Sehr früh fing er an kleine Abhandlungen, besonders an§ dem Fache der Politik undStatistik, herauszugeben. Schon im Jahre 1778 wurden deren mehrere in Journale eingerückt,wie in die „Neuen MiSccllaneen", die in Leipzig herauskamen, und in das „Göttingschc Ma-gazin", doch ohne Namen dcS Verfassers. Bcachtcnswcrth unter diesen Abhandlungen sind die„Misccllen der dänischen Statistik", eingerückt in der letztgenannten Zeitschrift von den Jahren1781 und 1783, worin viele zu beherzigende und treffliche Bemerkungen vorkommen, und worinunter anderm die Volksmenge der Herzogtümer Schleswig und Holstein genauer als bishergeschehen war, bestimmt wurde.

Nach Abschluß der akademischen Studien ging Eggcrs im Herbste 1782, einen Lehrstuhlan der Universität Göttingen, der ihm von Professor Pütter angeboten wurde und den inder Folge der nachherige westphälischc Staatsrath llr. Martens eine Reihe von Jahren be-kleidete, ausschlagend, zu seinem Oheim, dem obengenannten Confcrcnzrath Eggers in Mcldorf,der noch in seinem hohen Alter mit vollkommener Scelcnkraft mehrere öffentliche Geschäfte be-sorgte, um eine Anstellung in dänischen Staatsdiensten abzuwarten. Dieser Bestimmung gemäßübte er sich unter der vortrefflichen Leitung seines Oheims in Collcgial-Geschäftcn und widmeteseine übrigen Stunden einer Arbeit über die Insel Island. Die Veranlassung hierzu warhauptsächlich eine Behauptung dcS Professors Büsch, daß der heruntergekommene Znstand diesesLandes einer der bemerkenSwcrthcsten Beweise einer falschen Handelspolitik sei. Dieser Satz schienihm in so genauer Verbindung mit dem Interesse des Vaterlandes zu stehen, daß er beschloß,ihn anS den Quellen zu untersuchen und seine Bemerkungen in einer ausführlichen Beschreibungdes Landes zusammenzustellen. Im Januar 1783 reiste er nach Kopenhagen, um Anstellung inköniglichen Diensten zu suchen und wurde auch gleich als Volontair im deutschen und oftindischenSccretariat des General-Land-Occonomie- und Commerz-Collcginms angestellt. Schon imDccember des Jahres wurde er zum Gcvollmächtigtcn in demselben Colleginm ernannt.

Inzwischen verlor er seinen früheren Wunsch, einst ein akademisches Lehramt zu bekleiden,nie ans den Augen, vielmehr beschäftigte er sich, so viel nur immer seine Amtögcschäftc und dieUmstände es zuließen, mit dem Studium der StaatSwisscnschaftcn und des allgemeinen Staats-rechts. Als daher im Jahre 1783 und in den folgenden Jahren der Entwurf eines neuen preu-ßischen Gesetzbuches bekannt gemacht wurde mit hinzugefügter Einladung an Einheimische sowohl alsAuswärtige, ihre Bemerkungen als Wettschriften einzusenden, wagte auch Eggers es, seine Ab-handlungen zur näheren Prüfung vorzulegen, in welchen er die im Entwürfe enthaltenen Para-graphen nach den Grundsätzen deS allgemeinen sowohl als des römischen Rechts benrtheilte mitHinznfügnng verschiedener Vorschläge, wo entweder Abänderungen oder Znsätze rathsam erschienen.Der Erfolg dieser Arbeit belohnte ans die angenehmste Weise die Mühe und den Eifer, welcheer darauf gewandt hatte; denn von den über alle sechs Thcile des Entwurfs eingesandten Ab-handlungen wurden den fünf ersten, die er ohne seinen Namen einschickte, verschiedene der aus-gesetzten Medaillen von der Gesetz-Commission zuerkannt, die sechste, die er unter seinem Nameneinschickte, wurde in der gedruckten Bcurtheilnng der Abhandlungen ausgezeichnet. ^Bei dieser