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1492. 841.
Forschungen zur deutschen Geschichte, herausgegeben von der hist. Commission derKgl. Bayerischen Akademie der Wissenschaften, II, S. 259 u. f.
In dem Kriege der Herzöge Heinrich d. Ä. (der Quade) und Heinrich (d. Mittlere)von Lüneburg, Vettern, gegen die Stadt Braunsehweig befanden sich in letzterer Mitgliedervieler adeliger Familien mit ihren Fähnlein, darunter die von Bulsleve, von Oberge, vonWeyhe, von Wullen, von Bortfeld, von Bodenhusen, von Uslar u. v. a.
1495, April 19. 842.
Orig. L.-H.-Archiv zu Wolfenbüttel.
Diderik von Usler, knape, bestätigt die von seinen Vorfahren Hans und Ernst vonUsler aus dem Nachlasse Beseke's von Freden dem Kloster Klus gemachte Schenkung derKirche zu Klein-Freden, und bittet, seine Vorfahren und Nachkommen in die Gebete derKlosterbrüder aufnehmen zu wollen.
(Siegel ab.)
1495, Mai 2. 843.
Kleinschmidt, l. c., I, S. 244. — Eratli, Erbthälungen, S. 102, 108. — Rehtmeier, l. c.,S. 768.
Herzog Wilhelm d. J. von Braunschweig entscliliesst sich zu einer Erbtheilung zwischenseinen Söhnen, Herzog Heinrich d. A. und Erich d. A., mit Hülfe seiner und seiner SöhneKäthe und Getreuen, darunter Didericke van Ussler, und bestimmt, dass der Aelteste theilenund der Jüngste wählen soll.
Die sämmtlichen, in der Urkunde genannten Herren, darunter Didericke van Ussler,besiegeln dieselbe.
1495, Juni 5 - Juli 18. 844.
Wolf, Eichsfeld. Erleb., S. 145. — Jaeger, Erleb, der Stadt Duderstadt, S. 310.
Bei einem Streite zwischen der Stadt Duderstadt und der Gemeinde Obernfeld wegendes Hübenthals wendete sich der Rath der Stadt an die Ritterschaft des Eichsfeldes undden Rath zu Heiligenstadt und trägt ihnen ihren Streit vor. Diese nun beredeten sich undliessen ihm durch Diederich von Usseler Antwort sagen.
1496, August 3. 845.
Orig. Familien-Lelms-Archiv.
Mauricius und Wedekind von Usslar, vader und son, knapen, verkaufen wiederkäuflichmit Einwilligung ihres Vetters Didericke von Usslar an Hinrick Hümme, Bürger zu Göttingen,6 Hufen Landes und 2 Wiesen nebst Zubehörungen und Gerechtigkeiten vor Wöllmarshausenfür 68 Rhein. Gülden.
(Mit 2 Uslar'schen Siegeln; das dritte Siegel ab.)
1496, Octbr. 4. 846.
Orig. Archiv zu Sondershausen.
Revers Wedekints von Ussler, dass er von den Grafen Günther XXXVII. undHeinrich XXXIII. zu Schwarzburg keinen weiteren Pferdeschaden begehre.
1498, April 25. 847.
Orig. im Besitze des Frlirn. II. von Eslar-Gleichen zu Dresden.
Martin Rode, Bürger zu Duderstadt, bekennt, dass er von Wedekind von Usler undseinem Vetter Ernst den Zehnten zu der Rödichen bei der Peterssyk, einen Morgen Landesvor Duderstadt und eine Wiese, genannt die Dickstede zu Immigerode zum Erbmannlehnerhalten habe.
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