1456. 734.
Kleinschmidt, Landtags-Abschiede, I, S. 180. — Struben, Nebenstunden (Ausg. v. J.1789), V, S. 201. (mit falschem Jahr 1406.) —- Vaterl. Archiv, 1841, S. 184, Anmerk.Zum Zweck eines Lösegeldes für Herzog Friedrich (d. Unruhigen) von Braunschweigmuas zur Landesschatzung unter Anderen Günter von Usslar von dem Dorfe Wake aufbringen:15 fl., das alte Haus Gleichen 15 fl., das Dorf Sieboldshausen 12 fl.
1457, April 22. 735.
Gr ig. Staatsarchiv zu Hannover.
Herzog Willielm d. J. von Braunschweig und Lüneburg nimmt das Kloster Bursfelde,sowie die ihres Seelenheils wegen dorthin ziehenden Personen in seinen Schutz, und fordertvon Gottschalk, Bitter, Dietrich und Moritz, Edelherren von Plesse, Bodo von Adelebsen,Gebhard und Hans von Hardenberg, Jan von Bodensen, Hans von Koringen, Werner vonStockem, Otte und Tile von Kerstlingerode, Hans, Steven, Bernd und Lambert von Stock-hausen zur Bramburg, Hans und Heinrich von Gladebeck, Heinrich und Hans von Stock-hausen zur Niedeck, Gunter, Jürgen, Mauritius und Dieterich von Ussler, Hans von Jtine, Ottound Heinrich von Boventen und die Bürgermeister und Rathmannen der Städte Göttingen,Northeim, Uslar, Münden etc., seinen lieben Getreuen, ihm dazu bestens beliülflich zu sein.*)
1457, Juni 21. 736.
Schmidt, l. c., II, S. 254, Anmerk. 2.
Diderick von Ussier, Gunthers Sohn, verkauft pfandweise mit Consens seines Lehns-herrn, des hildesheimischen Dompropstes Egherd von Hanensee, dem Convent zu Bursfelde2 Vorwerke zu Klein-Lengden, das eine aus 8, das andere aus 3 Hufen bestellend, und6 Kotliöfe daselbst für 300 Rhein. Gulden zu Gunsten des Klosters Reinhausen.
1457, Juli 18. 737.
Scheidt, Munt, docum., S. 534. — Stammtafeln der Familie von Bodenhausen, S. 98 2 )u. 99. — Kotzebue, Antig. coen. Reinhus. (Mscpt., Kgl. Biblioth. z. Hannover.)Abt Johann von Bursfelde und Hans von Uslar vermitteln für das Kloster Reinhauseneinen Vergleich mit den von Bodenhausen wegen der Vogtei zu Reinhausen.
Hans von Uslar besiegelt die Urkunde für das Kloster.
1458, April 20. 738.
Schmidt, l. c., II, S. 254, Anmerk. 4.
Diderick von Ussler verkauft eine s. g. fuldische Hufe Landes vor Diemarden mit Consensseiner Lehnsherren, der Edelherren von Plesse, an den Convent zu Hilwartshausen für200 Rhein. Gulden.
1458, Mai 14. 739.
Orig. Staatsarchiv zu Hannover. (Pless. Archiv.)
Diderich von Usler, Knappe, verspricht, die auf sein Lehnland zu Diemarden an-geliehenen Gelder binnen 3 Jahren wieder abzuzahlen.
(Auf der stark beschädigten Urkunde das Siegel gut erhalten.)
1458, Juni 2. 739 a.
Jaeger, Urkb. der Stadt Duder Stadt, S. 248.
Hans Steinberg und die Vormünder des Klosters Worbis: der Abt (Dietrich) vonReinhausen, Herr Johann Ricke zu Worbis und Hans von Ussler verhandeln vor dem Ruthezu Duderstadt über eine angebliche Schuld des Klosters gegen Hans Steinberg.
] ) In zwei besonderen Urkunden (Origg. Staatsarchiv zu Hannover) verkünden die HerzögeFriedrich (d. Unruhige) von Braunschweig-Lüneburg am 3. März 1457, sowie die Brüder Wilhelm d. Ä. undHeinrich (d. Friedfertige) von Braunschweig-Lüneburg am 4. April 1457 (vgl, Wolf, polit. Gesch. desEichsf., II, S. 30) denselben Personen denselben Schutz und fordern dieselbe Hülfe. — 2 ) Das. fälschlichdas Jahr 1456; S. 99 dieselbe Urk. richtig de 1457.