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1 (1888) [Hauptbd.]
Entstehung
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1452, Decbr. 31. 711.

Stammtafeln der Farn, von Bodenhausen, S. 92.

Ernst und Hans der junge von Usslar, gebruder, resigniren dem Erzbischof Dietrichvon Cöln, ihrem Lehnsherrn, das Dorf Suterode mit Zubehörungen und bitten, es ihrem OhmHenrich von Bodenimsen, dem sie es verkauft, zu Lelm zu geben.

1453, Januar 1. 712.

Daselbst, S. 93.

Ernst und Johan von Usslar, gebroder, weisen die Einwohner von Suterode mit ihrenEiden etc. an ihren neuen Lehnsherrn Henrich von Bodenimsen, ihren Ohm.

1453, Januar 25. 713.

Orig. im Besitze des Frhrn. H. von Uslar-Gleichen zu Dresden.

Bertold Holenberg, Bürger zu Nörten, bekennt, dass ihm sein Lehnsherr, Günthervon Usler, Consens ertheilt hat zur Aufnahme von 50 Rhein. Gulden auf die vor Nörtengelegenen Lehngüter, einer halben Hufe und 12 Morgen Landes, von Ludeke Northens,Bürger daselbst.

1453, Januar 30. 714.

Orig. Staatsarchiv zu Hannover. — Leuckfeld, Antiq. Katelenburg., S. 58.

Hans und Heinrich Recken, Gebrüder, Knappen, verkaufen dem Kloster Katelnburgum 580 Gulden ihr Anrecht an Suterode, *) verpflichten sich, einen Willebrief Ernst's vonUsslar beizubringen und nehmen Gunzel von Grone und Jan von Bodenhausen als Treu-händer an.

1453, März 4. 715.

Stammtafeln der Farn. v. Bodenhausen, S. 94. — Wolf, Eichsf. Urkb., Abhandl.über d. eichsf. Adel, S. 41. — Ders., Denkw. von Lindau, S. 20, 48.

Ernst und Hans der junghe von Usseler, gebruder, erklären sich hinsichtlich des anihren Ohm Heinrich von Bodenimsen geschehenen Verkaufs ihrer Lelmgüter, als: des DorfesHammenstedt nebst Zubehörungen (braunschw. Lelm), des Dorfes Suterode (paderb. Lehn),des (hildesh.) Burglehns zu Lindau 2 ) und 3 Theilen an Patshusen und Hellingeshusen mitZubehörungen, völlig befriedigt, und verzichten für sich und ihre Erben auf alle Ansprüchean diesen Gütern.

1453, April 8. 710.

Stammtafeln der Farn. v. Bodenhausen, S. 93.

Dietrich, Erzbischof von Cöln, Administrator des Hochstifts Paderborn, belehnt Henrichvon Bodenhusen mit dem Dorfe Suterode nebst Zubehörungen bei Northeim, wie Ernst undJohan von Usslar, gebroder, vom Erzbischofe damit belehnt waren.

1453, April 14. 716 a.

Jaeger, Urkb. der Stadt Duderstadt, S. 210.

Der Rath zu Duderstadt quittirt über 24 Gulden, welche Hans von Uslar innerhalb6 Jahren im Namen des Klosters Worbis als Schoss gezahlt hat.

1453, Mai 21. 717.

Copie im Staatsarchive zu Magdeburg. (Copiar Nr. 152 f. 41, 42.)

Dietrich, Erzbischof zu Mainz, setzt Henrich von Hanstein, Werners seligen sone,Curde von Hanstein, Gunther von Usslar, Tyle von Kerstelingerode, Heinrich von Stoghusenzur Nydeck, Guntzel von Grona, Tyle von Gerwisshusen, Heinrich von Mynngerode undHansen von Westernliagen in einer Scliuldurkunde für Hans von Gladebeck über 800 Rhein.Gulden zu Bürgen ein unter Verpflichtung des Einlagers.

1) Erst 1466, Januar 24, bestätigte der Lehnsherr, Bischof Simon III. von Paderborn, den Ver-

kauf. (Reg. 781.) — 2 ) Früher Bortfeld'sches Lehn, auf der Burg hinter dem Musshause gelegen. (Wolf,pol. Gesch. d. Eichsf., II, Urkk., S. 82.)