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(14)51, Juni 9. 692.
Hanse-Becesse, Äbtli. II, Bd. 3, S. 520.
Die Stadt Göttingen antwortet an Heinrich von Alfeld, dass ihm kein Göttingerbekannt sei, der mit Goslar Verkehr unterhalte, und auch kein Goslarer, der in Göttingenwohne, Alfeld möge die Betreffenden nennen; hat im Gegentlieil den ltibecker Abschiedstets befolgt und wird ihn befolgen, theilt zum Erweise dessen mit, dass Goslar letzthinGöttingen ersuchte „uns to bearvedende bi den von Uszlar, de se feinden, umme fruntlikedage to vorramende, dat we umme juwer sake willen affslogen."
1451, August 18. 693.
Orig. Archiv zu Sondershausen.
Hans von Usslar d. J., Knappe, vermannt sich zu dem Grafen Heinrich XXVIII. zuSchwarzburg.
(Mit Siegel des Hans v. U.)
1451. Octbi\ 3. 694.
Orig. Staatsarchiv zu Hannover.
Herzog Otto (cocles) von Braunschweig belehnt den Günter von Ussler als denAeltesten und seine Söhne und Vettern Diedrike, Jürgen, Mauricius und Hildebrande vonUssler mit dem alten Hause zu den „Gheliclien", namentlich mit dem Hause auf dem„Oldenhuse to den Gheliclien", welches Ernst von Ussler, dem Sohne des verstorbenen Heyse,gehört hat und welches derselbe mit ihnen in Gesammt-Lehn besessen hat, ferner mit Dörfern,Gerichten, Rechten, Holzung etc., wie der verstorbene Wedekint von Ussler solches mit demverstorbenen Ernste von Ussler zu Gesammt-Lehn besessen hat.
1451, Octbr. 22. 695.
Orig. (stark verwischt uncl schwer entzifferbar) Staatsarchiv zu Marburg (von Uslar,Cell. 324.) — Ledderhose, Ideine Schriften, III, S. 203 u. f. (Vollständig gedr.) —WencJc, hess. Lanclesgesch. II, Cap. 2, S. 696; 697, Note a. — Hannov. Magazinv. J. 1816, S. 1051. — Schmincke, Moniin. Hassiaca, II, S. 534. — Kuchenbecker,Analecta Hassiaca, Coli. III, S. 49, 50; Coli. VI, S. 339 u. a. 0.
Ernst und Hanns von Usslar vom Nuwenhuse zu Gliechen, gebruder, verkaufen demLandgrafen Ludwig I. (d. Friedfertigen) von Hessen erblich und ewiglich ihr „ffyhe erbeund eigen Sloss und Burgk, daz nuwe Huss zu Gliechen, daz von unsern obern Aldern undAldern seligen fryhe erbe und eigen uff unns komen ist und sie und wir daz auch bisshervon niemandt zu leben gehabt han" für 8940 Rhein. Gulden.
Als Zubehörungen „die unsser aldern seligen undt wir damidt bisshero inngehabt han",werden genannt und verkauft:
1) Das Dorf Sattenhausen mit Gericht, Dienst und allen Zubehörungen, dem Zehntendaselbst, 4 Vorwerke und eine namhafte Anzahl genau specificirter „Lehin und gutter" imDorfe und der Feldmark von Sattenhausen.
2) Zwei Vorwerke zu Gelliehausen.
3) Zwei Wüstungen zu Schorssliain und Addenrade, sowie die Wüstung Wittmars-hausen mit dem Wittmarshäuser Holze.
4) Der vierte Theil des Dorfes Bennieliausen mit der niederen Mühle daselbst.
5) Der vierte Theil des Dorfes Wöllmarshausen mit 2 Schäfereien.
6) Dienstgebot, Gerichte und Recht „über die egenand Dorffer alle", nebst „etzlichgulde und Zinse" darin.
7) Das Dorf Hymmigerode (Immingerode) mit Gericht, Dienst, aller Zubehörung unddem halben Zehnten.
8) Der vierte Theil an dem Dorfe Bredenbeck (Bremke) mit Zubehörungen und einemVorwerke daselbst.
9) Eine halbe Mark Geldes zu Wake.
10) „Hube und Hobe" zu Gelliehausen, genau specificirt mit Angabe der Colonenund ihrer Prästationen.
11) Dergleichen zu Bredenbeck (Bremke.)
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