1364, Juni 3. 276.
Sudendorf, Urkb. z. Gesch. d. Herzz. v. Braunschw. u. Lüneb., III, S. 144.
Die Grafen Heinrich, Diedricli, Ulrich und Heinrich von Hohnstein geloben, den HerzogErnst von Braunsclnveig und seine Diener und Mannen, darunter Herman van Usler, knecht.von der für sie wegen 4000 löthiger Mark bei den von Steinberg geleisteten Bürgschaftzu entledigen.
1365, April 3. 277.
Orig. Staatsarchiv zu Hannover.
Her Ernst unde her Jan, brodere, gheheten von Uslere, riddere, verkaufen den drittenTheil des Dorfes Krebeck mit Zubehör an Dethmar von Hardenberg.
(Ernst's v. U. Siegel ab; das gut erhaltene Siegel des Jan v. U. zeigt den oben 3 Mal, unten 2 Malgezinnten Balken.)
1365, August 28. 278.
Schmincke, Urkb. des Klosters Germerode (1. Supplement der Zeitschr. d. V. f. hess.Gesch. u. Landesk.), S. 75. — Zeitschr. d. V. f. hess. Gesch. u. Landesk., VII, S. 10,25.Herman von Uslar, ritter, Ernst unse brudir, schenken dem Kloster Germerode denZehnten zu ßitandisliusen (Rittmannshausen) zu einem Seelgeräthe.
(Orig. mit 2 Siegeln.)
1365. 279.
Gudenus, Cod. dipl. Mogunt., IV, S. 847. — Wolf, hist. Abhandl. von den geistl.Commissarien im Erzstift Mainz, S. 65.
Erzbischof Gerlach von Mainz beauftragt den Statthalter zu Erfurt, Dietrich von Ilfeld,Domherrn zu Mainz und Stiftshemi zu U. L. Fr. und zu St. Severi zu Erfurt, die WahlHeyso s von Usslar zum Abt von Reinhausen zu untersuchen, und, wenn nichts entgegen stehensollte, den Erwählten zu bestätigen.
1366, März 1. 280.
Stammtafeln der Farn, von Bodenhausen, S. 28. — Kotzebue, Antig. coen. Reinlius.(Mscpt., Kgl. Biblioth. zu Hannover.)
Ordemarus et Conradus cognati de Bodenhusen schliessen einen Vergleich mit Heisoab Uslar, Abt von Reinhausen, Heinrich von Rusteberg, Dechant und dem Convente des Klosters.Zeugen: Hermannus ab Uslar, Heisonis filius, Conradus de Rusteberg.
1366, März 26. 281.
Schmidt, Gotting. Urkb., I, S. 227. — Zeit- u. Gesch.-Beschreib, von Göttingen, I, 1,S. 86. — Veldeck (Klippel), Göttingen uncl seine Umgebungen, I, S. 116, 140.
Herzog Ernst von Braunschweig gestattet dem Rathe zu Göttingen, ein Kauf- undRathhaus, auf welcher Strasse er wolle, zu erbauen.
Unter den Zeugen erscheinen: Her Herman van Usler, ridder, her Herman van Stochusen etc.
1366, März 29. 282.
Wolf, Gesch. des Geschl. von Hardenberg, I, Urkb. S. 98.
Gerhard, Bischof von Hildesheim, bezeugt, dass er das Schloss Woldenstein von Dctmarvon Hardenberg mit 500 Mark löth. Silbers eingelöst und ihm erlaubt habe, 160 Marklötli. Silbers am Hause Lindau zu verbauen, dessen Pfandschaft er auf 9 Jahre verlängert.Als Bürgen erscheinen: Her Ernste unde her Jane van Uslere.