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1 (1888) [Hauptbd.]
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Knappe Heinrich von Harste iibergiebt einen Tlieil des Zehnten vor Medeheim andas Kloster St. Blasii in Northeim.

Unter den Zeugen erscheint: Thidericus de Uslar, famulus, advocatus principis etc.

1331, Septbr. 21. 201.

Orig. Staatsarchiv zu Hannover. Kotzebue, Antig. Weendenses (Mscpt., Kgl.Biblioth. z. Hannover), S. 21 a.

Die Räthe (consules) von Göttingen, darunter Tilo ab Uslaria, bezeugen, dass JohannUterhud, Bürger zu Göttingen, vor ihnen bekannt hat, er habe dem Kloster Weende ohneBewilligung seiner Erben zu Zeiten des Propstes Conrad 4 Hufen zu Deboldeshausen verkauft.Sie bezeugen ferner, dass er nun vor ihnen die Bewilligung aller seiner Erben beigebracht hat.')

1331. 202.

Sudendorf, TJrhb. z. Gesch. der Herzz. von Braunschw. u. Lüneb., I, S. 270, Nr. 520. Max, Gesch. des Fürstenth. Grubenhagen, I, S. 238.

Herzog Wilhelm von Braunsclrweig-Grubenhagen tiberantwortet in einer Urkunde vom31. Octbr. 1331 nach verschiedenen Abmachungen mit seinem Bruder, Herzog Heinrich II.(de Graecia), dem Grafen Otto von Lutterberg, Herrn Ludolf von Medliem, Herrn Heisevon Uslere seinen Thurm des alten Schlosses zu Herzberg.

1332, März 6. 203.

Orig. Staatsarchiv zu Hannover.

Heidenreich Struz von Gladebeke, Ritter, überträgt mit Zustimmung seines SohnesJohann dem Kloster Fredelsloh den von dem früheren Propste Ilelmich von Nanexen um32 Mark von Rudolf und Conrad Moneke, Gebrüdern, Bürgern zu Einbeck, erworbenenhalben Zehnten zu Doringessen nach erfolgter Resignation seitens des Ausstellers an dasErzstift Mainz.

Dietrich und Johann von Oldendorp, Ritter, siegeln mit.

Zeugen: Heinrich von Göttingen, Caplan zu lvatelnburg und Hermann von Uslar,Knappe, Sohn des Ritters Ernst von Uslar.

1332, Novbr. 7. 204.

Orig. daselbst.

Henricus famulus dictus de Uslaria de consensu fratris sui Johannis belehnt denJohann von Wilderekeshusen, früheren Bürger zu Northeim, mit einem Hause und einerHausstelle (gen. Zehnthof) in der Stadt Northeim.

(Mit sehr gut erhaltenem Siegel des Heinrich v. U.; Balken oben 3 Mal, unten 2 Mal gezinnt.)

1333, Mai 24. 205.

Orig. Archiv des Erzstiftes Mainz. (Reichsarchiv zu München.)

Johann von Hardenberg, Ritter, besiegelt die inserirte Urkunde Balduins, Administratorsdes Erzstiftes Mainz, vom gleichen Tage, in welcher dieser ihm 700 Mark Schadenersatzvon der Steuer zu Heiligenstadt, Gefällen von den Propsteien zu Heiligenstadt und Nörtenund dem Zoll zu Ehrenfels zusichert, unbeschadet der Pfandschaft der Burg Gleichensteinund des ihm gemeinsam mit Ernste von Uslar, rittere, seinem Schwiegersohne, verpfändetenDorfes Geismar.

1333, Juni 26. Brakel. 206.

Copialbuch des Klosters Corvey (Biblioth. zu Corvey), S. 23. Pauliini, Hist. Vis-beccensis, S. 94. Lünig, Reichs-Archiv, vol. XIX, Contin. spicil. eccles. S. 915.

Bischof Bernhard V. von Paderborn urkundet über die Befestigungen des CastrumsBeverungen.

1) Ausserdem kennt das Göttinger Urkb. Tilo als Mitglied des Rathes in 2 Urkunden vom 1. Maiund 22. Septbr. desselben Jahres. (1331.) (Schmidt, Gotting. Urkb., I, S. 425, 431.)