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12.7."). April 10. Hildesheim. 83.
Orig. Staatsarchiv zu Hannover. — (Lüntzel), Beitr. z. liildesh. Gesch., I, S. 76. —cfr. Do ebner, l. c., I, Nr. 238.
Bischof Heinrich I. von Hildesheim bestätigt die üebertragung der Yogtei über alleGüter des dasigen Michaelisklosters, welche Lippold vom alten Markte, Ministerial derhildesheimischen Kirche, von den Grafen von Woldenberg und diese von der Kirche zuLehn hatten, an besagtes Kloster, das Obereigenthum demselben mit Einwilligung des Dom-kapitels abtretend.
Unter den Zeugen erscheinen: Sygebode dictus de Scartvelde, Heidhenricus dictusde Sulinge, — — — — — Hillebrandus dictus de Uslaria, Henricus dictus Mortificator,canonici etc.
1256, Septbr. 5. 84.
Orig. Staatsarchiv zu Hannover. — Wenck, hess. Landesgesch., II, 2, Urkb., S. 181. —Schönemann, Cod. diplom., I, S. 199. — Spangenberg, Lehre vom Urkunden-Beweise,II, S. 238. — v. d. Knesebeck, l. c., S. 62, Nr. 96.
Die Brüder Hermann, Gottschalk, Otto und Wedekind Edelherren von Plesse ver-pfänden 7 Hufen in Höckelheim und 2 ! / 2 Hufen in Radolfshausen für S1 Mark Silber andas Kloster Höckelheim.
Unter den Zeugen erscheinen: Hermannus de Uslaria, Theodericus de Hardenberch,Henricus de Boventum, milites etc.
85.
1257, August 10.') In campo apud Elstorpe.
Schöten, Annal. Paderborn., II, S. 68 (2. Ausg.). — Havemaun, Gesch. d. LandeBraunschw. u. Lüneb., I (1853), S. 593. — Max, Gesch. des Fürstenth. Grubenhagen,II, S. 392. — Zeitschr. des hist. V. f. Nieders., 1880, S. 34. — v. d. Knesebeck,l. c., S. 62, Nr. 94.
Herzog Albrecht I. (der Grosse) von Braunschweig einigt sich mit dem BischöfeSimon I. von Paderborn über früheren Unwillen und beide setzen zur Schlichtung vonStreitigkeiten unter ihnen ein Schiedsgericht ein, in welchem auf Albrecht's Seite sich be-finden: Hermannus de Olwardshusen, Henricus de Homburg, Georgius de Wettesen, Her-mannus de Uslaria.
1257, Octbr. 6. Moritzberg. 86.
Orig. in der Beverinischen Bibliotli. zu Hildesheim. (Kratz'sehe Sammlung.) —Volger, Urkk. d. Bischöfe von Hildesheim (Urkb. d. bist. V. f. Nieders., I), S. 35.Bischof Johann I. von Hildesheim schenkt mit Einwilligung seines Capitels demKloster Neuwerk in Goslar vier Hufen und einen Hof im Dorfe Gielde.
Unter den Zeugen erscheinen: Hildebrandus de Uslaria, Hermannus de Dasle, Ottode Eversten, Henricus de Driburch etc.
1257, Decbr. 28. 87.
v. Spilcker, Gesch. der Grafen von Everstein, Urkb. S. 111. — v. d. Knesebeck, l. c.,S. 63, Nr. 97.
Adolf, Graf von Dassel, bekundet, dass er zum Gedächtniss seiner in Lippoldsbergbegrabenen Frau Ermentrut dem Kloster den Zehnten in Ivrummenbeck gegeben.
Unter den Zeugen erscheinen: dominus Bodo de Adelevessen, dominus Hermannusde Uslaria etc., milites.
') Durch Schaten, 1. c., verleitet, der die Urkunde in's Jahr 1252 setzt, sie aber unterUrkunden des Jahres 1257 druckt, bringen die übrigen citirten Drucke die Urkunde bald vom Jahre 1252,bald vom Jahre 1257 Die Richtigkeit der Datirung von 1257, in die b. Laurentii mart. (Aug. 10.) be-stätigt nicht nur das. Copialbuch des Stifts Corvey im Staatsarchive zu Münster (1,134), S. 82, sondern aucheine andere Einigung desselben Herzogs mit dem Erzbischof von Bremen (Sudendorf, Urkb. etc., I. Nr. 43)geschlossen ebenfalls in campo juxta Eilesthorpe und an demselben Tage des Jahres 1257.