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der St. Wladimir-Orden III.' Klasse, wiederholentlich Anerkennungsschreiben des Kaisers,sowie eine Gratiiikation von 2000 Rubeln und eine Arrende auf zwölf Jahre zu theilwinden. Er machte überhaupt in dieser Zeit vierunddreissig Affairen gegen die Berg-völker mit, von denen noch ausser den bereits erwähnten Kämpfen der. am 16. Juni1839 ausgeführte Sturm auf Achulgo, die Bergfeste Schamyls, erwähnenswerth ist.Baron von Wrangeil wurde hierbei durch eine Flintenkugel in die Brust verwundet,wodurch er veranlasst wurde, zur Herstellung seiner Gesundheit andere militärische Be-schäftigungen zu suchen. Ausserdem ist noch die Affaire bei Tschertuga hervorzuheben.
Bis zum Jahre 1840 war Baron von Wrangeil Commandern- der 19. Infanterie-Division, beständig im Kampfe mit den Bergvölkern. 1841 begab er sich auf kurze Zeitins Ausland zur Kur. 1842 erhielt er den St. Georgen-Orden IV. Klasse, am 3. Decembergleichen Jahres das Abzeichen für 15jälirige Dienstzeit, bekam auch 1500 Disiten Landgeschenkt. Im Jahre 1843 war er wieder im Kaukasus, doch finden wir ihn noch indemselben Jahre bis zum 19. December im Kriegs - Ministerium; 1844 ist er jedochabermals im Kaukasus.
Am 16. August 1845 wurde er Generalmajor, war von 1847 bis 1850 Kriegs-Gouverneur von Schemacha, wo er durch weise Administration Schamyls Einfall erfolg-reich zurückwies und hierfür am 20. November 1848 den St. Stanislaus-Orden I. Klasseund am 1. Januar 1850 den St. Annen-Orden I. Klasse erhielt.
Im letzteren Jahre schied Baron von Wrangeil nach Wiederherstellung seinerGesundheit aus dem Civildienst, trat in den Militärdienst zurück und wurde am 6. Januar1852 Commandern- der kaukasischen Reserve-Grenadier-Brigade, nahm den Kampf mit denGebirgsvölkern von neuem auf, brachte ihnen empfindliche Niederlagen bei und erhieltam 7. August 1852 den St. Annen-Orden I. Klasse mit der kaiserlichen Krone. Am27. December 1853 schlug er den Feind namentlich bei Gudali-Jurt und erhielt am 11. April1854 den St. Wladimir - Orden II. Klasse, das Commando über die 20. Division undhatte in dieser Stellung längere Zeit hindurch die schwierige Position auf dem linkenFlügel der Kaukasus-Armee bis 1855 zu behaupten. Am 6. December 1854 avancirte erzum Generallieutenant und Chef des linken Flügels der Kaukasus-Armee, erhielt am18. März 1855 eine Gratifikation von 1000 Rubeln und am 22. August 1855 das Ab-zeichen für 25jährige Dienstzeit.
Als General Murawiew das Ober-Commando übernommen hatte, verliess Baronvon Wrangeil 1855 den Kaukasus und erhielt das Commando der 2. Garde-Infanterie-Division, sowie am 30. August 1857 die Ernennung zum General-Adjutanten SeinerMajestät in St. Petersburg.
Am 30. August 1856 mit dem Weissen Adler-Orden decorirt, erhielt Baronvon Wrangel wiederholt huldvolle Anerkennung seitens des Kaisers. Am 31. October1857 wurde er Inhaber des königlich preussischen Rothen Adler-Ordens I. Klasse.
Im Jahre 1857 gelang es dem Fürsten Barjatinski, den General von Wrangellwieder zur Uebernahme einer Befehlshaberstelle im Kaukasus zu bewegen, und so wurdeBaron von Wrangell am 6. December 1857 zum General-Gouverneur von Kotous er-nannt. Er begab sich nach dem Kaukasus, wo er gleichzeitig Chef der 21. Infanterie-