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2. Tochter (12), war 1652 mit Adam Johann von Schrapfer auf Seidel vermähltund wurde 1662 Wittwe.
Der zweiten Ehe entsprossen drei Söhne: Fabian Moritz (16), Fromhold (17), Hans(19) und vier Töchter:
1. Elisabeth (13), besass das Hans auf dem Dom zu Reval und starb vor 1666.Sie war mit Herrn von Farensbach zu Pedua vermählt.
2. Tochter (14), war 1644 mit Ewert (Eberhard) von Taube zu Odenkotz, Oberst-lieutenant, vermählt.
3. Tochter (15), war 1644 mit Heinrich von Schulmann auf Hackeweide vermählt.
4. Anna Margarethe (18), war mit Herrn von Metztaken vermählt.
Am 22. Februar 1644 verglich sich Jürgen von Wrangel auf Sicklecht undPedua zu Reval mit seinen Brüdern Fabian (16) und Hans von Wrangel (19) auf Jessedahin, dass Jürgen von Wrangel 900 Reichsthaler in specie erhielt und aller An-sprüche an Jesse und die dazu gehörigen Dörfer und Länder entsagte.
Laut Urtlieil vom 7. September 1663 wird infolge einer von Hermann vonWrangel (VII 1) zu Addinal und der Gebrüder Fabian (XII 16) und Hans (XII 19)von Wrangel auf Jesse gegen Rötgert von Piesenhausen angestrengten Klage erkannt,dass die von Wrangel zur freien Holzung in den karrolschen und andern Dörfern berechtigtsind. Dies Erkenntniss erfolgte auf Grund des 1402 von Wolmar Hartmann und 1466von Hans von Firx, Dietrichs Sohn, Richters in Wirland, gegebenen Zeugnisses. 1 )
10. Jürgen von Wrangel,
Sohn von Moritz (2), auf Sicklecht, Sage, Pedua, wurde (1er Stammvater des Hauses Pedua(Tabelle XIIA).
17. Fromhold von Wrangel,
Solm von Moritz (2), erhielt nach dem Testament von 1620 Jesse; fiel 1644 als schwe-discher Offizier in Deutschland.
19. Hans von Wrangel, 2 )
Sohn von Moritz (2), war 1644 erbgesessen zu Jesse und Tomel und ist 1648 Mann-gerichtsassessor, als welcher er zu verschiedenen Malen (als zu Jesse gesessen) vorkommt. 3 )1649 ist er Mannrichter.
Am 11. Februar 1652 leiht Hans von Wrangel von Jesse 1500 Reichsthaler an\ seinen Schwager Adam Johann von Schraffer (auch Schrapfer genannt) gegen Verpfän-dung des dem letzteren gehörigen Erbgutes Alp im ampelschen und matthiasschen Kirch-spiel. 4 ) 1663 war diese Obligation bei dem Tode des Hans von Wrangel noch nichtabgelöst, so dass Fabian von Wrangel (16), Bruder des Hans, die zu sechs Procentberechneten Zinsen für die Zeit 1663 bis 1671 empfing, und 1679 die Landräthin Elisabethvon Taube, Wittwe des Magnus von Nieroth, diese Rente an den Oberst und LandrathHans von Wrangel, Erbherrn auf Waschel und Toall, übertrug.
!) Oberlandgericlit Reval, Convolut 278, Nr. 3; Brief!. I, Nr. 93, p. 71 und Nr. 257, p. 164.
2 ) Livländ. Archiv Nr. 164, p. 703; G. L. Wrangell XI 21.
3 ) von Toll. Briefl. II 1, Nr. 623, p. 626; von Toll, Regesten 1650, 16. Juli.
4 ) von Toll, Briefl. II 1, Nr. 643, p. 649.