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Nach der heiligen Kommunion.
O göttlicher Heiland, der Du min in mein Herzgekommen bist, ich bete Dich an, nnd danke Dir, daßDn mein armes Herz nicht verschmäht nnd bei mirWobnung genommen hast, um in mir zu bleiben.Jetzt verstehe ich erst dein hl. Wort, daDu sagst: „Wermein Fleisch ißt, und mein Blut trinkt, der bleibtin mir und ich in ihm." Ach mein Gott nnv Herr, wasbin ich, daß Dn selbst mich heimsuchest! O wie großist deine Liebe gegen mich armen Sünder! Ich habejetzt das heiligste Unterpfand in mir — dein Fleischund Blut. Bon nun an bin ich Dein, und Dn bistmein. Zuversichtlich glaube ich jetzt, daß Du mirall' meine Sunden vergeben, daß ich mit Gott aus-gesöhnt und ei» Kind nnv Erbe Gottes bin; denn ichhabe deinen Leib empfangen, habe dein Blut, das fürmich zur Vergebung der Sünden vergossen ward, ge-nossen. Ich bin nun im vollsten Maße der unend-lichen Verdienste deines bitter» Leidens und Sterbenstheilhaftig geworden. Du hast mir mit Dir Alles ge-schenkt. Dein Leiden ist nun mein Leiden, dein Tod meinTod, dein Leben mein Leben, und deine Herrlichkeitmeine Herrlichkeit. O göttlicher Heiland, laß mich dochdiese Gnaden nie vergessen! Laß mich auch dein Eigen-thum sein nnd bleiben nnd nie von Dir geschieden werden.
Endlich o mein Erlöser, bitte ich Dich noch fürmeine geliebten Eltern, Freunde, Brüder und Schwe-stern, Wohlthäter und für alle Menschen, sie mögennoch auf dieser Erde herumpilgern, oder schon hin-weggegangen sein, daß Du ihnen in reichem Maßedeine Gnaden und ewiges seliges Leben verleihen