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zu mindern, oder ihren Glauben anzugreifen und weg-zunehmen, ob sie vielleicht die Kommunion entwederganz unterlassen, oder lau hinzutreten.
Man muß sich aber um seine Ränke und Einbil-dungen nicht kummern, wenn sie auch noch so schänd-lich und schreckhaft sein mögen; sondern man mußalle Einbildungen auf sein Haupt zurückweisen.
Verachten und verlachen muß man den Elenden,und wegen seiner Anfälle und Aufregungen, welcheer erweckt, muß man die heilige Kommunion nichtunterlassen.
3. Oft ist auch ein Hinderniß die allzu großeSorge um Andacht, die man haben möchte, und einegewiße Aengstlichkeit wegen Ablegung der Beicht.
Handle nach dem Rathe der Weisen und legeab Aengstlichkeit und Serupeln; denn sie hinderndie Gnade Gottes, und zerstören die Andacht desGemüthes.
Wegen einer kleinen Unruhe oder Beschwernißsollst du die heilige Kommunion nicht unterlassen,sondern gehe vielmehr um so eiliger zum Beichten,und verzeihe Andern gern alle Beleidigungen.
Hast aber du Jemanden beleidigt, so bitte demü-chig um Verzeihung, und Gott wird dir gerne vergeben.
4. Was hilft eS mit der Beicht so lange zu säu-men und die heilige Kommunion hinauszuschieben?
Reinige dich baldigst, speie aus das Gift, beeiledich die Arznei zu empfange», und du wirst dich besserfühlen, als wenn du es verschoben hättest.
Wenn du sie heute deßwegen unterläßt, so wirdvielleicht morgen etwas Größeres eintreten, und so