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wenigstens ein kleines Tröpflein davon empfange,um meinen Durst zu stillen, und nicht gänzlichzu vertrocknen.
Und kann ich auch noch nicht ganz himmlisch undglühend sein, wie die Cherubim und Seraphim, sowill ich doch der Andacht obliegen und mein Herz vor-bereiten, daß ich auch nur eine kleine Flamme der gött-lichen Glut aus dem demüthigen Empfange des le-lendig machenden Sakraments gewinne.
Was mir aber abgeht, gütiger Jesus, heiligsterErlöser, das ergänze Du für mich gütig und gnädig,der Du Dich gewürdigt hast, Alle zu Dir zu rufen, in-dem Du sprachst: „Kommet Alle zu mir, die ihrmühselig und beladen seid, und ich will eucherquicken." (Matth. kl, 28.)
5. Ich arbeite ja im Schweiße meines Angesichts,werde vom Schmerze des Herzens gequält, von Sün-den belastet, von Versuchungen beunruhigt, von vie-len bösen Leidenschaften verwickelt und gedrückt: undNiemand ist, der mir helfe, Keiner, der mich befreieund heile, als Du Herr, Gott, mein Heiland, dem ichmich und all das Meinige anvertraue, daß Du michbewahrest und führest zum ewigen Leben.
Nimm mich auf zum Preise und zur Ehre deinesNamens, der Du deinen Leib und dein Blut mir zurSpeise und zum Tränke bereitet hast.
Verleihe Herr, Gott, mein Heil, daß durch denoftmaligen Genuß deines Geheimnisses der Eifer mei.ner Andacht wachse.