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kennen; die Ungläubigen aber und die Sündendienerkönnen sie nicht erfahrein
In diesem Sakramente wird' dem Geiste Gnade er-theil:, die Verlorne Tugendkraft in der Seele wiederhergestellt, und die durch die Sünde entstellte Schön-heit kehrt wieder zurück.
So groß ist bisweilen diese Gnade, daß durch dieFülle der verliehenen Andacht nicht nur das Gemüth,sondern auch der schwächliche Leib eS fühlt, daß ihmgroße Kräfte zu Theil geworden seien,
12, Sehr zu beklagen und zu bedauern ist jedochunsere Lauheit und Nachlässigkeit, daß wir nicht vongrößerer Begierde hingezogen werden, Christus zu em-pfangen, auf welchem alle Hoffnung und alles Ver-dienst derer beruht, die selig werden wollen.
Denn Er ist unsere Heiligung und Erlösung, Erder Trost der Wanderer und der ewige Genuß derHeiligen,
Es ist daher sehr zu beklagen, daß Viele aufdieses heilbringende Geheimniß so wenig achten, dasda den Himmel erfreut und die ganze Welt erhält.
Ach der Blindheit und Härte des menschlichenHerzens, auf ein so unaussprechliches Geschenk nichtmehr zu achten, und durch den täglichen Gebrauchsich sogar zur Gleichgiltigkeit verleiten zu lassen!
13, Denn würde dieß heiligste Sakrament nur anEinem Orte gefeiert, und nur von Einem Priester inder Welt geweiht; von welchem Verlangen, glaubstdu, würden die Menschen zu jenem Orte und zu ei-nem solchen Priester Gottes hingezogen, um der Feierder göttlichen Geheimnisse beizuwohnen?