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werdest, und dir selbst gefallen möchtest in dem, wasdu nicht bist.
Was ich gegeben habe, kann ich nehmen undwieder geben, wenn es mir gefällt.
5. Wenn ich's gebe, so ist's mein, wenn ich esnehme, so habe ich nicht das Deine genommen;denn mein ist jede gute Gabe und jedes voll-kommene Geschenk (Jakobus 1., 17 ).
Habe ich dir eine Beschwerde oder irgend eineWiderwärtigkeit geschickt, so sollst du nicht unwilligwerden, und dein Herz soll nicht verzagen.
Ich kann schnell aufrichten, und jede Last inFreude verwandeln.
Aber doch bin ich gerecht und sehr preiswürdig,wenn ich so mit dir verfahre.
6. Wenn du eS recht verstehst und nach derWahrheit anstehst, so darfst du niemals wegen derWiderwärtigkeiten so niedergeschlagen und traurigwerden, sondern sollst vielmehr dich freuen und Danksagen, ja, es für deine einzige Freude halten, daßich deiner nicht schone und dich mit Schmerzenheimsuche.
Wie mich der Vater geliebt hat, so liebe icheuch, (Joh. 15, 9.) sprach ich zu meinen geliebtenJüngern, die ich fürwahr nicht zu zeitlichen Freuden,sondern zu großen Kämpfen gesendet habe; nicht zuEhren, sondern zur Schmach, nicht zum Müßiggang,sondern zur Arbeit, nicht zur Ruhe, sondern umviele Frucht zu bringen in Geduld.
An diese Worte denke, mein Sohn! ,