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eitel, und doch verläßt man sie nicht leicht, weil dieBegierden des Fleisches allzu sehr herrschen.
Aber Anderes zieht zur Liebe, Anderes zur Ver-achtung.
Es ziehet zur Liebe der Welt - Fleischeslust, Augen-lust jund Hoffart des Lebens; aber die Strafen unddas Elend, das jenen gerechter Weise folgt, erzeugenHaß der Welt nnd Neberdruß.
5. Aber ach, die böse Lust besiegt das der Welthingegebene Gemüth, und sie glaubt, daß unter Dor-nen Ergötzlichkeiten seien; weil sie die Süßigkeit Got-tes und die innere Lieblichkeit der Tugend weder ge-sehen, noch gekostet hat.
Welche aber die Welt vollkommen verschmähen,und Gott in heiliger Zucht zu leben sich bemühen, diekennen die göttliche, den wahren Selbstvcrläugncrnverheißene Süßigkeit wohl, und sehen klarer, wie schwerdie Welt irret, und wie mannigfaltig sie betrogen wird.
XXI. Kapitel.
Daß man in Gott über alle Güter und Gaben ruhen soll.
1. Ueber Alles, und in Allem, meine Seele, sollstdu immer ruhen in dein Herrn; denn Er selbst ist dieewige Ruhe der Heiligen.
Gieb mir, o süßester und liebster Jesus, daß ich inDir erhaben über jedes Geschöpf ruhe, über allem Wohl-sein und aller Schönheit, über allem Ruhme und allerEhre, über aller Macht und Würde, über aller Wissen-schaft und allein Scharssinn, über allen Reichthümernund Künsten, über aller Freude und Wonne, über allemguten Rufe und Lobe, über aller Süßigkeit und Trö-