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Dein Wille sei der meine, nnd mein Wille folgeallezeit dem deinen, und stimme mit ihm auf das voll-kommenste übereiln
Mein Wollen nnd Nichtwollen sei Eins mit demdeinen, noch soll ich etwas Anderes wollen oder nichtwollen könne», als was Du willst, oder nicht willst.
4. Verleihe mir Allem abzusterben, was in derWelt ist, und um Deinetwillen gerne verachtet und un-bekannt zu sein in dieser Welt.
Gieb mir, daß ich über alle Wünsche in Dir ruhe,und mein Herz in Dir sich befriedige.
Du bist der wahre Friede des Herzens, Duseineeinzige Ruhe; außer Dir ist Alles hart und voll Un-ruhe. In diesem Frieden, ja in ihm, das ist, in Dirdem Einem höchsten, ewigen Gute will ich schlafenund ruhen. Amen.
XVI. Kapitel.
Wahrer Trost ist in Gott allein zu suchen.
I. Alles, was ich immer wünschen oder zu meinemTroste denken kann, erwarte ich nicht hier, sondern inder Zukunft.
Wenn ich auch allen Trost der Welt allein hätte,und alle Freuden genießen könnte, so ist gewiß, daßsie nicht lange dauren könnten.
Darum meine Seele wirst du nicht völlig getrö-stet, noch vollkommen erquickt werden können, außerin Gott, der die Armen tröstet und die Demüthi-gen aufnimmt.
Warte nur ein wenig, meine Seele, warte auf die
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