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Wenn Du un den Engeln Bosheit gefunden und selbstihrer nicht geschont hust, was wird mit mir geschehen?
Sterne sind vom Himmel gefallen, und ich Stanb,was vermesse ich mich?
Deren Werke preiswürdig schienen, sind sehr tiefgefallen; und die das Brod der Engel aßen, sah ichan den Trabern der Schweine sich ergötzen.
2. Nichts ist also unsere Heiligkeit, wenn Du, oHerr, deine Hand abziehest.
Keine Weisheit nützt uns, wenn Du uns zu regie-ren aufhörst.
Keine Ktärke hilft nns, wenn Du uns zu bewah-ren ablässest.
Keine Keuschheit ist sicher, wenn Du sie nichtbeschützest.
Keine eigene Wachsamkeit hilft Zins, wenn nichtdeine heilige Vorsicht bei nns ist.
Denn von Dir verlassen, sinken wir und gehenunter; heimgesucht aber, werden wir emporgehobennnd leben.
Wir nämlich sind nubeständig, aber durch Dichwerden wir befestigt; wir sind lau, aber von Dir wer-den wir entzündet.
3. D wie demüthig nnd gering muß ich von mirselbst denken! wie für nichts muß ich es achten, wennich etwas Gutes zu haben scheine!
O wie tief muß ich mich unterwerfen unter deineunergründlichen Gerichte, o Herr! da ich finde, daß ichnichts anderes bin, als Nichts, und abermal Nichts.
O unermeßliche Last! o undurchschwimmbaresMeer, wo ich an mir nichts finde, als ganz Nichts!