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Viele hören lieber vie Welt, als Gott, folgen leich-ter der Lust ihres Fleisches, als Gottes Wohlgefallen.
Die Welt verspricht Zeitliches und Geringes, undman dienet ihr mit großer Gier; ich verspreche dasHöchste und Ewige, und die Herzen der Sterblichenbleiben lau.
Wer dient und gehorcht mir mit so großer Sorg-falt in Allem, wie man der Welt und ihren Herrendient? Erröthe Sidon, spricht das Meer. Und wenndu nach der Ursache fragst, so höre warum - (Js. 23, 4.)
Um eine kleine Pfründe läuft man einen weitenWeg; für das ewige Lebe» wird von Vielen kaum derFuß einmal von der Erde gehoben.
Einen geringen Lohn sucht man; wegen eines Geld-stückes streitet man bisweilen schmählich; wegen einereitlen Sache und cineS kleinen Versprechens scheut manfich nicht, Tag und Nacht sich abzumühen.
4. Aber, oder Schande! für das unveränderlicheGut, für den unschätzbaren Lohn, für die höchste Ehreunv unvergänglichen Ruhm ist man zu träge, sich auchnur ein wenig Mühe zu geben.
Erröthe also, o fauler und klagsüchtiger Knecht,daß jene bereiter gefunden werden zum Verderben, alsdu zum Leben!
Jene erfreuen sich mehr an der Eitelkeit, als du ander Wahrheit.
Auch werden sie in ihrer Hoffnung bisweilen betro-gen; aber meine Verheißung täuscht Niemanden, undläßt keinen, der mir vertraut, leer ausgehen.
Was ich verheißen, werde ich geben, was ich ge-