Hier versuche zuerst, was du nachher vermögest.
Wenn du jetzt so wenig aushalten kannst, wiewirst du die ewigen Qualen ertragen können?
Wenn dich jetzt ein geringes Leiden so ungedul-dig macht, was wird dann die Hölle thun?
Siehe, du kannst wahrlich nicht zweifache Freudenhaben; hier in der Welt dich ergötzen, und nachhermit Christus regieren.
7. Wenn du bis aus den heurigen Tag immerin Ehren und Vergnügungen gelebt hättest, washätte dir das Ganze genützt, wenn dich jetzt augen-blicklich der Tod träfe?
Alles also ist Eitelkeit, außer Gott lieben, undihm allein dienen.
Denn wer Gott aus ganzem Herzen liebt, fürch-tet weder Tod, noch Strafe, weder Gericht, nochHölle; denn die vollkommene Liebe bereitet sichernZutritt zu Gott.
Wer aber noch Lust am Sündigen h»t, für den istes kein Wunder, wenn er Tod und Gerichr fürchtet.
Gut ist es jedoch, daß wenn die Liebe vom Bö-sen dich noch nicht abhält, wenigstens die Furcht vorder Hölle dich in Schranken halte.
Wer aber die Gottesfurcht hintansetzt, wird nichtlange im Guten zu bestehen vermögen, sondern umso schneller in die Schlingen des Satans gerathen.
XXV. Aupitel.
Von der eifrigen Bessernng unseres ganzen Lebens.
1. Sei wachsam und eifrig im Dienste Gottes,und bedenke oft, wozu bist du gekommen, und war-
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