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weihte Seele vorwärts, und lernt die Geheimnisse derSchriften,
Da findet sie Thränenbäche, durch welche sie alleNächte sich wascht und reinigt, damit sie mit ihremSchöpfer umso vertrauter werde, je serner sie vonallem Welttumulte lebt.
Wer sich also von seine» Bekannten und Freundenzurückzieht, dem wird Gott sich nahen mit seinen hei-ligen Engeln,
Es ist besser verborgen zu sein und für sich sorgen,als mit Vernachlässigung seiner selbst Wunder zu wirken.
Es ist löblich für einen gottgeweihten Menschenselten auszugehen, es vermeiden gesellen zu werden, undauch andere Menschen nicht gerne sehen wollen,
7, Was willst du sehen, was man nicht habendarf? Die Welt geht und ihre Lust,
Die Gelüste der Sinnlichkeit ziehen dich zum Aus-gehen, aber wenn die Stunde vorüber ist, was bringstdu zu Hause, als ein beschwertes Gewissen und einzerstreutes Herz?
Ein fröhlicher AuSgang bringt oft einen traurigenHeimgang, und eine lustige Nacht bereitet einen trau-rigen Morgen,
So schleicht sich jede sinnliche Freude schmeichelndein, am Ende aber beißt und tödtet sie.
Was kannst du anderswo sehen, was du hier nichtstehst?
Siehe, Himmel und Erde und alle Elemente; denndaraus ist Alles gemacht.
8, Was kannst du anderswo sehen, das lange be-stelle» kann unter der Sonne?