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Die Lehren der Astronomie
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Der Thierkreis.

»nd „Herbst-" unterschieden werden. Der Frühlings-nachtgleichenpuukt ist derjenige, wo die Sonne den Aegui-noctialkreis von Suden nach Norden durchschreitet; imHerbstnachtgleichenpunkte schneidet sie ihn, wenn sie dienördliche Hemisphäre verläßt und in die südliche übertritt.

2) Daß der Mond und alle Planeten Bahnen be-schreiben, die auf gleiche Weise um den ganzen HimmelKreise bilden, welche aber nicht, gleich demjenigen derSonne, größte Kreise sind, die genau iu sich selbst zurück-laufen und die Himmelskugel Halbiren, sondern vielmehrsehr complicirte Spirallinien, welche in ihren verschie-denen Theilen mit sehr ungleichen Geschwindigkeiten be-schrieben werden. Sie alle haben indessen dieses miteinander gemein, daß die a l l g e m e i n e R i ch t u n g ihrerBewegungen derjenigen der Sonne gleich ist, nämlich vonWe st e n u a ch O st e n, also derjenigen entgegengesetzt,in welcher sowohl sie, als die Sterne, durch die täg-liche Bewegung des Himmels umgesührt werden; undaußerdem, daß sie nie auf irgend einer Seite sich weitvon der Ekliptik entfernen, dieselbe in regelmäßigen undgleichen Zwischenräumen schneiden und wiederum schnei-den, und sich auf eine Zone beschranken (auf den bereitserwähnten Thierkreiv), welche sich auf jeder Seiteder Ekliptik bis aufGrade erstreckt.

255) Es würde offenbar gan^ nutzlos seyn, aufHimmelskugeln oder Stcrncharten die scheinbaren Bahnendieser Himmelskörper zu verzeichnen, welche nie den näm-lichen Weg wieder verfolgen, und deshalb, wie sich er-weisen läßt, zu einer oder zur andern Zeit, jeden Punktin dein Raume der Himmelözone einnehmen müssen,innerhalb welcber sie ihre Bahnen beschreiben. Die schein-bare Complication ihrer Bewegungen (diejenige des Mon-des ausgenommen) rührt daher, daß wir sie von einemStandpunkte aus beobachten, welcher selbst in Bewegungist, und sie würde gänzlich verschwinden, wenn wir un-sern Standpunkt verändern und sie von der Sonne auSbeobachten könnten. Dagegen bietet sich uns die schein-bare Bewegung der Sonne unter der am wenigsten ver-wickelten Form dar, und sie wird von dem Standpunkteaus, den wir einnehmen, am vorteilhaftesten untersucht;