iOQ2 Beschreibung der dreyen Königreichenvnd ist Anno i664.bty dessen Todt gegenwärtig gewesen von Dann,n/
als er nach ?ubolo gangen/vnd sich ein Zeitlang in der ?rovin^Oäc.co auffgehalten/hat er die wilde Dnh/vnd grobhcit der Innwohnererfahren müssen / wie auch vilen Widerwärtigkeiten vnderligen. AlsAnno 1665. Der?, keraarüwusvon L^ciFllSQt) im Hof der Koni»gin gestorben / ist er an statt dessen daselbst hin geschickt worden/vnd bey den Todt derÖonna Lsrbzra Königin zu tvlarambÄ sich be-Gcin funden / der sich Anno 1 666. zugetragen. In folgendem Jahr ehe ichsumck- auß den Mohrenland abgeschiden/hab ich das Glück gehabt jhn wide-nach rumb zusehen/ der mir gesagt / daß er bey 2 OSO. Seelen getauffklvn-rcom. der Kindern / vnd gewannen. Heut zu Tag/daß istjAnno 1668. le-bet er in seiner Röm- proviny/als ?eÄor der Göttlichen Schrifft.B uder , zZ. Anlangend den Bruder Qabriel von Velerri» weiß ich michron v-z- zu erinneren / daß ich von ihm anderstwo Meldung gethan / vnd son-deebabr in der s.-Zacamba allwo er ein Gesell deß öisn-znoge»
wesen ist. GDtt hat jhn mit vnderschidlichen/ vnd übcrlästigenKranck,heiten heimbgesuchet / sein Gemüth aber dem Fleisch überlegen / hat sel-be vnerschrocken ausgestanden / wiewohlcn er wegen offtermahligenaußiassung deß Bluts sich zum öffteren in den letzten Zügen befunden.Ged"!'- Er hat mirerzehlet / daß /als er in seiner letzten Reiß nach klsnmbam d'zu" bey dem Fluß I^ugcckio Mied vnd Hungerig angelanget/sie zwey stundKr..nck jn per Nacht beym Mondschein einen ^öwen gegen jhnen daher konu' men gesehen/vnd daß die Mohren / die sie begleiteten/ mit behandttrBekiimmung der Bäumen sich in sicherheit gesetzet halten / sie aber alsvnerfahren auss solche Weiß die Bäum zubesteigen / kein andere Auß"xhorbeil vnd Zuflucht hätten / als die Göttliche Barmhcrtzigkeit anzurußen.b«:Mch das wildeThicr sich etwas näher herbey machete/hak jhn einer außEbenen Mohren in .^uiicalischen Thon nach Gewonheit deß^ands mitwende. Visen eigentlichen Worten auffzuhalten angefangen: DHer! Löw/sezncn. tyjrtvjssendaßjhrderHender Thieren seyet / vnd daß alleeuch als einen solchen verehren müssen; gehet vmb G OttesWillen hin in friden / kehret widerumb zurück zu eurer Hwberg/dann keiner ist vnder vns ein Dieb / Ach! lasset vnsalle vnverletzet. Massen wir Sclaven der Königin Angm
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