964 Beschreibung der dreyen Königreichen
EM 98' Die beste aber auß diftn Thaten bestünde zweiffels ohne inei-
negisrd Ntp häfftlgen Begierd/mit welche?der 5ova ttit vnderlizsse den H.Tauff
?u wi? zubegchrsn/bald Zu d. m p ortu gc sisch^ n (I pw;inchald zu MW sprechend:daß man an seimmFürsatz keinen Iweiffel setzen so!te / wetzen er schon
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lange Zeit .vorhero mit drsen Gedanckcnvmbgangenware/Vnd jhm al-lein dit böse Rathgebsr darvon abgehalten hatten ; denen er kein Gehörmch? geben chatte. Walen man aber mit einem Volck zuthun hatte /daß denen Mißbrauchen ergeben war / nmstc ich mit grosser Behuet-
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fambkeit vmbgchen / auff daß durch mein gar zu freygebige Zulassungder Würdigkeit vsses H.Saeramcnts mchtsemzogen wurde Endli-chen alsich alle meine geschchene Vortrug in Übung gebracht/nembii'ch?n disZerftöhNiNg der Götzentempel / vnd deren Bilsnussen / die Ab-schaffung so viler Melber/öie C^tauöungM VnS den Beystand / so denDicnern G Htkes solle gelaistek werden/das H.Evang.ilum seinen Vn-derkhaneu außzulegen; die auffrichtige Bekehrung seiner Söhnen/vndder andern seines Hofs/an deren Epempe! aller Fortgang gelegen war/hab ich alsdann jhn zu iauffen eingewilligt!/zu welcher Folemnuscderailffte Augusti deß 1658 Jahrs bestimmet worden.
Zskmm. Dsscn Morgen nachdem ich nach Vermögen die Kirchen auß-tappszicret/vnd vmb dieselbe dusgantzeKriegsVo!ck8.zuacZronwetß habaußtheilen lassen/ist der Lu^ambsmde in Gestalk/vndHabit eines Büs-fenden erschinnen/ auff das blosse Fleisch vmb die Lenden mit einem mmchen Tuech vmbgürlet/ vnd sich vor mir auff den Boden werffend/alsich nemblichen in Pricsterlicher Klaydung vntcr der Kirchthür auffjh»wartete/ in welcher demütigen Postur/uachdem er das Haubt/ vnb dasAngesicht gantz mit Staub besträtt / er v»n mir vmbj Gottes wilimdas Wasser deß H. Tauffe begehret/ sich erklärend/daß e? auff Erdcu/vnd in der gantzen Welt keinen andern erkenne/als einen G Htiallein/dessen Glauben er hinführo bekennen/vnd sich dem Gewalt der Cacho-lischen Röm: Kirch/vnd dem Statthalter Christi vnt'.rwerffm woltt/zu diftm Begehren hab ich dem Edlen Täufflmg geantwortet / daß erdie gantzeIeit seines Lebens das gegmwämge Versprechen in seinemHertzen haken vnd wissen soltt/daß der Lohn denen Standthöff'en /»nd die Straff denen Mawaydigsn/VUd Treulosin bevo/ftundte/ W
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