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Historische Beschreibung Der In dem vntern Occidentalischen Mohrenland ligenden drey Königreichen, Congo, Matamba, vnd Angola ... : Vnd Der jenigen Apostolischen Missionen, so von denen PP. Capucinern daselbst verrichtet worden
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954
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954 Beschreibung der dreymKönigreichcn

fe nachdem sie seinen erbärmlichen Fall bewainet/vnd sie sich gleichfallsgantz verzweifflet gestellte/ endlichen doch sich erinnerend/daß die schwä-re der Mißhandlung kein nachlassung der Straff verdienet/ hat sie anegefangen jhn zu trösten/ zubttten/ vnd mit solchem Nachtruck zu zu-sprechen/ also daß ich selbst nichts mehrere hinzusetzen kundte. Aber jemehrer sie sagte/ je verstockter wurde er. Der andere verurthatlte hin-gegen hatte bißhero stillgeschwigen / ohne daß er sich von feinem D rlhbewegete/ vnd hörte alleinvnserm Gesprächzu: da sihe (weilen villeichkGott nit wolle/daß die Wort jener Frawen sollen ohne Nutzen ablauf-fen/ empfände sich diser jnnerltch im Hertzen gelroffcn/stundte auff/vndwarffe sich mir zu meinen Füssen mit bitte/ daß ich jhm jene Hülff / sofein Herr außschluge/ darraichen wolte/sich erklärend/ daß er alle ver,wichcne Irtthumb verfluche/ vnd Christlich zu sterben verlangn;wen-dete sich darauff als wie vergüte Mörder «uff dem Calvari Bergzudem andern/ vnd beschalle jhn mit so beweglichen Woreen/vndProben/daß sie schinnen von dem Geist Gottes herrührend zu seyn: als er aberauch vermerckete/ daß alle Mühe vmbsonst angewendet wäre / hat eraufffolgende Weiß den Schluß gemachet:zudcimm Unglück raiche dirdein Hartnäckigkeit / ich betrübe mich darüber biß in die Geel : nungehe nur hin das Leben zu enden mit so abscheulicher Treulosigkeit/ vwwürdig deß Titels einesCavalllere/vnd eines Meistens/dann was michbelanget / verlasse ich dich/ vnd wiewolen ich detn Sclov gewesen bin/sosöndere ich mich jetzt von dir ab in dem wahren Glauben zu sterben /beyde haben wir den Todt verdienet/aber in dem End'Urtheil derLcibe-siraff/ erkenne ich die höchste Gnad/ so vns der wahre Gott erweiset/ indem Er vns Zeit/vnd Gelegenheit gibet die Gcschäfftcn vnseres'Lebensanzuordnen: wann du blind vnd taub dir ein so grosse Gnad nit wilst zuNutzen machen/ so habe gleichwohlen mit dir einen Theil der jene/so demScharpfftichter in alle Ewigkeit seyn wird / dann in dem ich in dssemAugenblick das Hertz eröffne/ vnd den Willen der Gedächtnuß dessenvnkcrwerffe/was ich anderstwo gehöret/daß dieChristen gelehrt worden/vnd ich anietzo von dem ^lilllonsrio anhöre/so wirffe ich in seineÄrmb»min Seel / vnd opffere zu genugkhueung meiner begangenen Sündm

das gegenwärtige Leben auff/ vnd hoffe von jenem Colt Barmherzig-keit

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