Bcschreibnngdcrdttym Könignichen
gebildet hätte/er sich niemahlcn hättebereden lassen den Tauffanzuneh-men/vnd wanndißfahls cm Mittel wäre/ woke er selben gern wide-tumb Absagen mit widerruffung alier jener Sachen / welche er mitGewalt / oder mehrer die Freundschafft mit denen Portugeftn zuerhal-
tcn / alo anß eigner Willkuhr versprochen hatte. Jedoch jetzete er hin-zu : deß er mir nie verbieten wolte mit denen Weissen / vnd EuropXeruvmb zugchen / mir alle zu ihrer kelixwn gehörige Vbnngen zulas-send/wann ich nur ( vnder Lebeno-Skraff)stieGcsat?/ vnd ^Zeremo-nien der Jagen nit verachtete. Anff dise gehörte Wort hab ich dochglcichwohlen das Hertz ni! verlohren / sondern Frey widerumb hingegengefttzct/daß weilen ich jhn wiewohken für einen abgefallenen Christenerkennte / mir zustünde seines Heyls Sorg zu kragen / daß ich deßwegenmithindanietzung alles bedenckcns auch so gar meines eignen Lebens indiser Begürd verhanen wurde ihn mit GHtt zuversöhnen / vnd endli-chen nach beygefügter Bitt/ sich belieben zulassen daß ich in aller mei-ner Noch zu ihm mein Zuflucht haben kundle/ hab ich den Absckstd ge-nommen.
Evanze- 48- Ich wolte nit / daß jemand die Freyheit tadlen solte / deren sich die^ nchnl ^'llionarij gebrauchen / wann sie sich mit dergleichen Fürsten in einGespräch einlassen müssen/Massen/wann man von einem so wichtigenGeschäfft handlet / ein vnerfchrockne Beständigkeit erfordert wird /dann wann der .VliMonarius gegen dergleichen Volck ein verzagtesW-hrkn. H-rtz erzaigeke/wurde alle Mühe/vnd Arbeit vmb sonst seyn. Wahrist es daß die Göttliche Fürsichtigkeit den statten Gefahren deß Lebens /Lüiften. so sich eraignen / ein sehr grosse Hochachtung entgegen gesetzet habe/sodie Mohren von den Europattren kragen / auß Vrsachen dero / weilensie deren Macht fürchten / vnd daß sie sich Rächen wurden / sie vil über-tragen/durch die Finger sehen/ vnd sich selten einlassen selbe vmbzu-bringen.
4 9. Nachdem ich in mein Herberg zurück gekchret / hab ichdieVer-stockung deß armsceligen bcwainek/ vnnd mit etlichen Por-
MiiH.ao.kugcscn den Stand / in welchem ich die Sach befände / berathschla-gend/ habich dessen mehr au ßführlichen Bericht begehret/die Göttli-che Weisheit mir bepzustchen bittend / daß dises Geschäfft einen glückli-
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