788 Beschreibung der dreymKöm'grcichm
DieM°5 eine der Barbar»/ vnd Sckaven wohl anständige Arbeit. VilHüttenren HM hüb ich gesehen / in welchen dergleichen 4ast-Trägcr wohnccen / vnd inDer einer vmer anderen biß auff die 40. der stärksten vnd schnkllisien deßjum rei« gantzen Reichs allezeit bereit zum Dienst deß Hofs/ daß ist die Königin/Lasi tt? andere vornehme P ersehnen zu tragen: Sintemahlen / was diegen. ' andere Bürde anlanget/ ist mir gesagt worden / daß deren vü/ vnndmercklich von disen vnterschiden ftynd: Si? haben einen Ubersteher/derjhncn den iast / vnd Arbeit außtheilek/ vnd deren ein Haussen voran-schickel / auff daß sie die ersten vmbgewechftlter Weiß ablesen. Mankan nit glauben / was für ein grosse Reiß sie in einem Tag machen/wannnur der jenige so den Dienst empfanget / freygebig ist sie zu belohnen miteinem Trunck; vermittelst Welcher Ergötwng / sie freudig vnd munterfortgehen. Dergleichen aber werden wenig gefunden: Ich weiß vonetlichen / daß sie auffdcr Post Brieffgttragen/ vnd in eine?« Tag allemdreyssa vnd mehr Meilen verfichtst haben/ vnd ein anderer ioo Italiä-nische Meilen / dahero sie mit einem jeden au ßerlcsmmPferd können vmglichen werden; weilen sie innerhalb einer Stund 2 > grosse Meilen gehenkönnen. Die ordmari Träger wollen ihnen selbst nicht mehr / vnd nitwmigerVngelcgenheitauffbürdcn/als wann siezuVcrmtbungderzeitfpatziren giengen.
Sorgfalt 88. Vnttrden scharpffen Bcftlchender Königin waremerdiftr/gn/l -n' daß alle vndjede Vndmhanen die tVziiüonarlcn ermahnstm/ wann einSnrbe.. .Krancker sich in der Gefahr deß Gebens befände / mit Verpflichtung sel^Ä hm ' ^ öu begleiten / dahero sie zu der aller mindisten Muchmassung zum° t-Iospirio kommen/ vnd trugen vns dorthin/ wo es die Noth erforder-te/ entwedere auff den Schultern/ oder m denen Neßen/ vnnd wehedeme/ der in einer Nachlässigkeit befunden wurde. Emsmahls als dieKönigin bericht worden / daß ein Fraw die vorhero ein Dienerin deßHofs war / nahend bey dem Todt sich befand? / vngefähr ein Mci! vonder Stakt entlegen / hat sie ihren DoLmekschen sambt ez.. Sclaven / dieTräger waren / geschicket auff daß wir jener Armfeekigcn Hü-ffreiche»em/ wie wir auch vollzogen / wiswshlen ohne Früchten; sintemahlensie m der Unzucht / wiewohl heimblich verkieffek/ niemahien hat bcich-ken wollen; noch den Dollmttschm anhören: Dahero sie cukich die