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mMii- de?e de?n Theil der Hertzogin anhiengkn / die wegen grosse? Verwand«schaffe vnd Billigkeit der Sache sehr mächkig war. .Der ?. ttierony.?.w»r- nahnw sich der Sach au / vnd nachdem er ftlbe wsh! erwogen / sieltter dem einen die grosse Aergcrnuß / vnd böses Exempel vor Augen/ vnds'^iÄ der andern / daß wann der Ehegemahl in diftr Sund verhame / jhr die!-? sey. gantzc Schuld würd zugemessen werden / weilen sie sich auffdas höffiicheErsuchen / vnd ehrengemesse Anerbieten m'k hätte ergeben wollen. Esbegehrte dise ein Genugthuung / die man für vormlgkich hielte; nemb-lichen nicht indem Pallast deß Ehc-Hettn zu wohnen / sondern daß jhrzu jhrer Sicherheit em Hauß / daß an die Ktrch stossete / solte verordnetwerden / allwo sie sich mit jhrer Quardy auffhalten kundtt / mit gelasse-ner Freyheit dem Ehe-Herm / so offt an difts -Orth zu jhr zu kommen /ale es ihm beltkbmwurde: an statt difts Vertrags aber hak man disenVergleich auffgerichket/daß nemblichm das straffmassige Weib / derdie Hertzogin den Todt trohete/ widerumb jenseits deß Flusses ^aire miteinem rechtmässigm Mann versehen / solte geschicket werden/daß beydeder Hertzog/vnd die Hertzogin mit Vergessung der verwichmcnAwy-spalt vor dem H. Altar ein bestandige iiebsneigung aneinander verfprc"chen solten; vnd endlichen / daß ohne Meldung einiges Worts dise zujhrer vorigen Wohnung solte geführet/vnd auffalle Weiß/wie es jhremStand gezimmete / gehalten werden; also wurde alles vollzogen / vnndhat eines dem andern mit einem vngewohnlichen Exempel der Verhawlichkeit die schuldige Psiicht/ vnd Treu gehalten.
i zz. Im folgenden Jahr 165?. weilen sich der Hertzog nach demHof deß Königs seines V>bcrhauSks begeben/ hak er mit einem vngc-wohnlichen Hofstab feine Gemahlin mit sich führen wollen; siuttmah-len es sie tn obgedachten Vergleich begehrethat: Indem dann der p.diil-tionarius indessen zu 8unäi verbilden / hat er auffNachforschen gefumden / daß der Herzogin denen verdorgnesten Winckken seines Pallastssehr vil Zaudereyen / Götzenbildern/ Artzneyen/ vnnd abergläubische
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