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W et meistentheils sich mit wenigen Fruchten zu erhalten pflegte / vnd
Mr der rauchen Kutten scharpffe Linien vnnd Pust'-Kleider trüge;
vnd nahm auch sehr wenigen Schlaff / sich vnder einer sehr engen Stie -Mumpffend/ vnd sich an gewisse runde Höltzer kainend. In Sumaglaubte/ vntcr denen käiMonsrien ins gemein/ daß Gott mit einemMsamb wunderthatigen Beystand Visen Religiösen starckett. Wei-chn ziveifels^ ohne mit einer innerlichen Kraffl vnd Tugend bewaffnet,var/ die er mittelst deß statten vnd vnabläßlichen Gebttts erlanget hatte/mit dem er sich gleichsamb zu ernähren scheincee/ auch in den würck-ichenHandarbcithen / vnd zeitlichen Geschafften. Desgleichen warerauchsehr vortrefflich in der iicbe / wke er dann cinsmals / als er einen nacken-den vnd elenden Bettler/ der von jhm bekleidet zu werden begehret/ an-getroffen / demselben seinen Habit gegeben / vnd darum bedecket/ daß jhmmchtö anders als das cicillum vnd Härmn Buß-Klaid verbliben ist.
S/. Vä starckmütiger aber wird Von jhm zu achten seyn / daß erHermahlen die abscheulichiste Geschwar der Krancken mit dem eignenSpeichel/ als einer Arymy zu heylen pflegte/ vnd selbe auch zu zeiken mitder Zungen leckeke; wie von vi len/ die solches persöhnlich gesehen haben/iß angesaget/ vnd bezeuget worden/ vnd absonderlich von dem vonIxn-My kebelle Obersten vnd Innwohmrn zu dem er seine
Wunden mit der Zungen abgelecket / vnd geheylet hatte. Desgleichenpflegte er in denen Heimbsuchungen der Krancken selbe zur Beicht zutrmahnen/ sich öffentlich erklärend / daß er jhrer kein -Obsorg tragenwlie/ wann sie nicht zuvor die Kranckheit der Seelen wurden geheileehüben: Bahero/ weilen er in grossem ansehen war/ vnd jhrer vil durchjhn die leibliche Gesundheit zu erlangen verhoffeten/ können wir abneh-men/ daß c? auch vilrndie Geistliche Gesundheit werde mitgetheilet ha-ben; sinttmahlen zum öfftern gezwungen jhnen einige Artzncy zu rei-ßen / od<v den Seegen zu geben / widerhokee er vnaufferhörlich:Mund /wann du verlangest das dises Mittel wol solte an-schlagen / so empschle dich Gott ; zu was Nutzen mein lie-ber Bruder / dise Aeichen/ vnd dise äußerliche Seegen /wannvle innerliche Tugend dessen ermanglet; so die Gesundheitlanget? Gott verlanget vouvns einen lebhafften Glau-ben/